Handball Männer Oberliga Pfalz 1999/2000 - Pressemeldungen:
<==Rückrunde==| | |==Vorrunde==> | 02. KW 10.-16.01.2000 |
01. KW 03.-09.01.2000 | 52. KW 27.-02.01.2000 | 51. KW 20.-26.12.1999 |
50. KW 13.-19.12.1999 | 49. KW 06.-12.12.1999 | 48. KW 29.-05.12.1999 |
47. KW 22.-28.11.1999 | 46. KW 15.-21.11.1999 | 45. KW 08.-14.11.1999 |
44. KW 01.-07.11.1999 | 43. KW 25.-31.10.1999 | 42. KW 18.-24.10.1999 |
41. KW 11.-17.10.1999 | 40. KW 04.-10.10.1999 | 39. KW 27.-03.10.1999 |
38. KW 20.-26.09.1999 | 37. KW 13.-19.09.1999 | 36. KW 06.-12.09.1999 |
35. KW 30.-05.09.1999 | 34. KW 23.-29.08.1999 | 33. KW 16.-22.08.1999 |
TVO stürmt auf Platz drei |
HANDBALL-OBERLIGA |
OFFENBACH (nhk). Zum Abschluss der Vorrunde kam
Handball-Oberligist TV Offenbach zu einem überzeugenden 25:12-Erfolg bei der TSG
Mutterstadt und rückte auf den dritten Platz vor.
TVO-Spielleiter Franz Gadinger sprach von einer "Superleistung" der
Mannschaft, in der Torwart Michael Heckmann noch hervorragte. Er wehrte in der
Anfangsphase zwei Siebenmeter ab und wartete im Laufe des Spiels mit weiteren
Glanzparaden auf. |
Nach dem 2:2 nahmen die Schützlinge von Wolfgang Heckmann das Spiel in die Hand und zogen auf 10:2 davon. Volker Herle, mit acht Treffern der erfolgreichste Schütze, und seine Mitspieler diktierten weiter das Geschehen und warfen einen klaren 25:12-Erfolg heraus. Heckmann war mit der Leistung sehr zufrieden und freute sich, dass die Siegesserie fortgesetzt und die Vorrunde mit einem ausgezeichneten dritten Tabellenplatz abgeschlossen werden konnte. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 12. Jan ![]() |
Schlappe und Respekt für ASV |
HANDBALL: VTV Mundenheim siegen 33:24 - Schlusslicht kämpft
wacker |
LUDWIGSHAFEN. Die Überraschung im Lokalderby gegen den VTV
Mundenheim zwei wichtige Zähler zum Klassenerhalt in der Handball-Oberliga
entführen zu können, erfüllte sich für den ASV Ludwigshafen nicht.
Mit 24:33 (12:18) musste die Rosenbusch-Truppe gegen den Lokalrivalen erneut die Segel
streichen und ziert weiterhin das Ende in der höchsten pfälzischen Spielklasse.
|
Dagegen bleibt Mundenheim weiterhin auf Tuchfühlung zum
punktgleichen Spitzenreiter SG Waldfischbach. "Es wäre aber vermessen, uns nach
dem Sieg jetzt zum Aufstiegskandidaten zu machen", winkte VTV-Coach Rainer
Weickenmeier ab. "Wir haben bisher einfach konstanter als die Konkurrenz
gespielt." So zeigte sich der Übungsleiter auch im Lokalhit mit dem Abschneiden seiner
Jungs zufrieden. "Ein Sieg war heute Pflicht und das haben wir erreicht", so
Weickenmeier, der dem ASV eine starke Leistung bescheinigte. "Sie haben sich teuer
verkauft." ASV: Hübner - Burkert (3), Raab (2), Ullrich, Giannakakis (1), Bansah (4),
Hoecker (4), Wobbing, Karkowskis. Pönisch (2), Brill (4), Scheuer (4). |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
TG Oggersheim verkauft sich tapfer |
HANDBALL: 19:31-Niederlage gegen Waldfischbach |
LUDWIGSHAFEN. Recht locker angehen ließ es der
Tabellenführer der Handball-Oberliga, SG Waldfischbach, beim Sonntagsspiel gegen den
Vorletzten der Tabelle, TG Oggersheim. Dabei glänzte der Favorit bei seinem 31:19
(16:6)-Sieg nicht besonders. |
"Waldfischbach ist eine Klasse für sich",
erklärte TGO-Coach Klaus Hilsendegen schon vor dem Anpfiff. "Wir werden wohl
nicht gewinnen, aber wie wollen uns so gut wie möglich verkaufen!" Gegen einen
Gegner wie den derzeitigen Spitzenreiter könne man als Tabellen-Vorletzter halt nur
wenig ausrichten. Und so zogen die Oggersheimer mutig in einen aussichtslosen Kampf. Oder doch nicht? Denn die TGO ging zu Beginn des Spiels durch einige schöne Aktionen und zum Erstaunen der knapp 160 Zuschauer in der Oggersheimer Diesterwegschule einige Male in Führung. TGO-Mann Jochen Scherer setze sich hier maßgeblich gegen eine eher zaghafte Waldfischbacher Abwehr durch und markierte seine Tore. Doch nach etwa zehn Minuten war es auch schon vorbei mit dem Oggersheimer Zauber. Zu oft wurden klare Chancen vergeben. Die Abwehr der Platzherren stand dazu auch recht unsicher. Ein wei teres Manko war die Ellenbogenverletzung von TGO-Spielmacher Thomas Schaich. Er versuchte zwar, Akzente zu setzen, konnte aber nur zaghaft in das Spiel eingreifen. Waldfischbach hingegen spielte vor allem in der ersten Halbzeit recht locker Katz und Maus mit den Gastgebern. Herausragend in den Reihen des Tabellenführers waren abermals die Leistungen der Spielerasse Youri Karpouk, Oleg Savtchouk und Achim Behr, die zusammen 20 Tore für die SGW warfen. In der zweiten Spielhälfte stand die Waldfischbacher Abwehr nicht mehr ganz so stabil und ermöglichte vor allem TGO-Star Michael Collignon etliche Torchancen. Auch ließ die Konzentration der Angriffsspieler manchmal zu wünschen übrig. Im Endeffekt kamen die Gastgeber aber trotz allen Einsatzes zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis, konnten sich aber gegen einen starken Tabellenführer sehr gut verkaufen. Das sah auch Waldfischbachs Spielertrainer Arnar Geirsson so. "Mit dem Sieg an sic h kann man zufrieden sein, mit dem Spiel aber nicht", erklärte der gebürtige Isländer. "Unsere Abwehr war vor allem in der zweiten Halbzeit schlecht. Wir hatten uns in Oggersheim wirklich etwas anderes vorgenommen." Die SGW ist nach dem 33:24-Sieg des Tabellenzweiten VTV Mundenheim gegen Schlusslicht ASV Ludwigshafen trotz Punktegleichheit (21) immer noch Tabellenführer. SO SPIELTEN SIE TG Oggersheim: Hähnel, Radmacher, Müller - Steisslinger - Weber (2) -
Scherer (7/1) - Beck (1), Drubba (1) - Schaich (4/2) - Collignon (4), Subab. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
Der große Auftritt gegen Dansenberg |
HANDBALL: TV Ottersheim lässt sich feiern |
BELLHEIM (fn). Begeistert feierten die Fans des TV Ottersheim am
Sonntagabend ihre Mannschaft: Mit einer geschlossenen und beherzten Mannschaftsleistung
wurde der favorisierte TuS KL-Dansenberg im letzten Vorrundenspiel der Handball-Oberliga
ohne Wenn und Aber mit einem verdienten 28:23 nach Hause geschickt. |
Ohne jeglichen Respekt vor dem Tabellendritten legte der TVO gleich
von Anfang mächtig los. Lohn war das 4:1 nach fünf Minuten. Sichtlich
überrascht und beeindruckt ob dieses forschen Auftretens der Gastgeber fehlten den
Westpfälzern trotz ihres erfahrenen Spielerpotentials die geeigneten Mittel zu einer
Resultatsverbesserung. Zu gut hatte Trainer Gerhard Scheurer sein Ottersheimer Team auf
den Gegner eingestellt. Bezeichnend, dass diesem erst kurz vor der Halbzeit beim 5:2 der
erste Feldtreffer gelang. Ungeachtet der Mätzchen von Boris Flesch (Dansenberg)
konnte Ottersheim mit schnellen Aktionen seinen Vorsprung weiter ausbauen. In der Pause
stand es 16:9. Den Erfolg in greifbarer Nähe, setzte der TVO auch danach sein druckvolles
Spiel fort. Innerhalb weniger Minuten war der Vorsprung auf 20:11 angewachsen. Wie sich
noch herausstellen sollte, war diese klare Führun g notwendig. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
TuS Dansenberg völlig von der Rolle |
HANDBALL-OBERLIGA: 23:28-Schlappe gegen TV Ottersheim - Rote
Karten für Henrich und Woll |
Es war ein rabenschwarzer Abend für den TuS Dansenberg in
der Handball-Oberliga. Beim 23:28 (9:16) in Bellheim gegen den TV Ottersheim verlor der
TuS das Spiel schon in der ersten Viertelstunde. |
Pomadig, teilweise schon überheblich, agierten die
Dansenberger. Ottersheim deckte offensiv und schränkte damit die
Rückraumspieler Kai Christmann, Boris Flesch, Jens Löhmar und Alexander Woll
empfindlich ein. Dazu beging der TuS den Fehler, "den Ball nicht laufen zu
lassen", wie Trainer Stephan Henrich gefordert hatte, sondern sein Glück im
direkten Zweikampf zu suchen. Nach zwölf Minuten lag der TuS mit 1:5 zurück, Zeugnis einer
erschreckend schwachen Angriffsleistung. Statisch agierte der Rückraum,
Fehlpässe luden den TVO zu Tempogegenstößen ein, außerdem waren die
Schüsse zu unplatziert. Auch die Außen blieben ungefährlich. TuS Dansenberg: Scheuermann und Brand im Tor; Flesch (6/4), Schubert (4), Kai Christmann, Löhmar (je 3), Nauerz, Mayer, Schwarz (je 2), Woll (1/1), Oliver Christ mann, Henrich (ne). |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
Schon zur Halbzeit zehn Treffer Vorsprung |
HANDBALL-OBERLIGA:Gestern Abend lockerer 31:19-Sieg der SG
Waldfischbach bei TG Oggersheim - Auch Mundenheim siegt |
LUDWIGSHAFEN. Recht locker angehen ließ es der
Tabellenführer der Handball-Oberliga, SG Waldfischbach, beim Sonntagsspiel gegen den
Vorletzten TG Oggersheim. Trotz des deutlichen 31:19 (16:6)-Sieges glänzte der
Favorit nicht besonders. |
"Waldfischbach ist eine Klasse für sich",
erklärte TGO-Coach Klaus Hilsendegen schon vor dem Anpfiff, "wir werden wohl
nicht gewinnen, aber wie wollen uns so gut wie möglich verkaufen!" Gegen einen
Gegner wie die Westpfälzer könne man als Vorletzter nur wenig ausrichten. Und so zogen die Oggersheimer mutig in einen aussichtslosen Kampf. Oder doch
nicht? Die TGO ging zu Beginn des Spiels durch einige schöne Aktionen und zum
Erstaunen der knapp 160 Zuschauer einige Male in Führung. Die Waldfischbacher Abwehr
sah in dieser Situation nicht sehr gut aus. Doch nach etwas zehn Minuten war es auch
schon aus mit dem "Oggersheimer Wunder". Zu oft wurden klare Chancen vergeben
und die Abwehr stand auch recht unsicher. Dazu kam noch, dass TGO-Spielmacher Thomas
Schaich aufgrund seiner Ellenbogenverletzung nur sehr zaghaft in das Spiel eingreifen
konnte. Geirsson mit Leistung unzufrieden Die VTV Mundenheim gewann mit 33:24 gegen Schlusslicht ASV Ludwigshafen und ist
damit weiter punktgleich mit Waldfischbach Tabellenzweiter. SG Waldfischbach: Singer, Hieroni mus - Schulze (2), Karpouk (8/2), Becker
(1/1), Pfeiffer (4), Savtchouk (6), Gremm, Reichert, Behr (6), Geirsson (4). Zeitstrafen: 5 (TGO) - 6 (SGW). Rote Karten: Eckart Weber (TGO/56.). Beste Spieler: Hähnel, Collignon - Karpouk, Savtchouk, Behr. Zuschauer: 160. Schiedsrichter: Geier/Schantz (Lingenfeld). Von unserem Mitarbeiter: Patrick Kullmann |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Keine Chance gegen TSV Kuhardt |
HANDBALL-OBERLIGA: TV Ramstein unter Trainer Klaus Schuster mit
17:23-Heimniederlage |
Für den TV Ramstein gibt es weiter kaum etwas zu holen in der
Handball-Oberliga. Im Heimspiel gegen den TSV Kuhardt gab es eine 17:23
(6:10)-Niederlage. Auf der Bank coachte zum ersten Mal Klaus Schuster. |
![]() Das Abwehrverhalten macht dem neuen Trainer Klaus Schuster Sorgen. "Wir reagieren zu jugendhaft, wir spielen zart." Bestätigung findet Schuster in der Tatsache, dass noch kein Spieler des TVR in dieser Saison nach drei Zeitstrafen vom Platz musste. Nach einer Viertelstunde führte Kuhardt in einer schwachen Partie mit 5:2. Ramstein bot in der Offensive das gewohnte Bild. Zu Gute halten muss man dem Team, das mit Thomas Dittke und Carsten Weins zwei Rückraumspieler fehlten. Für ihn rückte Daniel Donauer entweder auf die zentrale oder halbrechte Position. Ohne Durchschlagskraft blieb auch Routinier Jürgen Hinkelmann. Seine Würfe wurden einige Male abgeblockt. Auch Versuche Serdal Gödeoglan am Kreis einzusetzen, schlugen fehl. Auch das notierte sich der neue Coach. Sechs Treffer bei 24 Versuchen ergab seine Analyse. In der zweiten Hälfte steigerte sich dann die Effektivität seiner Mannschaft. Elf Erfolge bei 21 Angriffen. "Die Vorgabe war, mehr als 20 Tore zu schießen, das haben wir nicht geschafft. Außerdem habe ich gefordert, nicht mehr als 50 Angriffe im Spiel zu fahren, wir hatten 45," so Schuster. Ebenfalls eine Steigerung verzeichnete er in der spielerisch en Sicherheit. "In der ersten Hälfte hatten wir sieben technische Fehler. Mit mehr Fehlern als Tore ist ein Spiel einfach nicht zu gewinnen." Zu Beginn der zweiten Hälfte war die Steigerung des TV Ramstein noch nicht erkennbar. Vier Gäste-Angriffe bedeuteten vier Gegentreffer. Der TSV Kuhardt zog auf 17:7 nach 45 Minuten davon. Beim Treffer zum 8:17 zeigte der Gastgeber zum ersten Mal spielerisches Können. Jürgen Hinkelmann spielte geschickt Serdal Gödeoglan am Kreis ein. Gödeoglan setzte sich gegen zwei Abwehrspieler toll durch und markierte seinen ersten Treffer. Bis zum Abpfiff verkürzte der TV Ramstein noch auf sechs Tore Differenz, war aber nie in der Lage, den TSV Kuhardt ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Nach dem Spiel sprach Trainer Schuster von einem "Himmelfahrtskommando", das er übernommen habe. "Ich habe kaum Alternativen. Der Klassenerhalt ist nur bei Kontinuität realisierbar." Positiv sei die Einstellung der Man nschaft. "Sie zieht im Training mit." (age) So spielten sie: TV Ramstein: Wilhelm und Fels im Tor; Hinkelmann (6/2), Basic (3), Gödeoglan, Meiser (je 2), Donauer (2/2), Altschuk (1), Fuhrmann, Kirsch. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
TuS Dansenberg zeitweise demontiert |
HANDBALL: Gestern 23:28-Niederlage beim TV Ottersheim in der
Oberliga |
LUDWIGSHAFEN (thc). SG Waldfischbach und VTV Mundenheim spielen
den Titel in der Handball-Oberliga aus. Auf fünf Punkte ist ihr Vorteil zum neuen
Tabellendritten (TV Offenbach) angewachsen, nachdem der TuS KL-Dansenberg gestern mit
einer 23:28-Schlappe beim TV Ottersheim ins neue Spieljahr schlitterte. |
Der TVO, zuvor in sieben Spielen ohne Sieg (1:13 Punkte), hatte vor
320 Zuschauern einen Zuckertag. In der Abwehr spielte Patrick Horn vorgezogen gegen Boris
Flesch oder Thomas Woll (der in Halbzeit zwei wegen Foulspiels eine von drei Roten Karten
auf SGW-Seite bekam), auch Kai Christmann wurde offensiv angegangen; und vorne spielte
Ottersheim variantenreich, wurden die Positionen getauscht, wie Spielleiter Gerald Faath
anmerkte. So kam es nach dem 10:7 zur 21:12-Führung (40.). Es wurde jedoch kritisch.
Waldfischbach kam zum 24:20 und sogar 25:23 (57.). "Wenn es dumm läuft, kann es
noch kippen", so Faath. Sein Bruder Frank markierte das erlösende 26:23. Waldfischbach ließ nach der 16:6-Pausenführung (über 6:4, 10:6) bei der TG Oggersheim die Zügel schleifen und gab sich mit einem 31:19-Sieg zufrieden. Mundenheim setzte sich beim ASV Ludwigshafen, der immer noch auf Tr ainersuche ist, mit 33:24 durch. "Es wäre eine reizvolle Aufgabe, die Mannschaft zu übernehmen und auszubauen, wir wollen unsere jungen Spieler bei uns halten," betrieb ASV-Abteilungsleiter Karl-Heinz Müller Werbung in eigener Sache. Da Gerhard Rosenbusch aus beruflichen Gründen nicht mehr helfen kann, wird wohl Thomas Brill die Leitung der Mannschaft übernehmen, die, so Müller, gestern in der ersten Halbzeit eine gute kämpferische Leistung geboten habe. Die TSG Mutterstadt erlebte gegen Offenbach ihr blaues Wunder. Abteilungsleiter Klaus Maischein nach der 12:25-Packung: "Ein Spiel..., ich bin sprachlos." Fehlwürfe wurden von den konterstarken Gästen streng bestraft, weil aufseiten der Oest-Schützlinge gar nichts lief, kam auch noch Unvermögen dazu. So wurden in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter vergeben. Während Offenbach seinen Siegeszug fortsetzte (fünfter Erfolg in Folge), konnte Ruchheim seine schwarze Ser ie beenden: Nach fünf Niederlagen glückte ein 27:25-Sieg gegen Wörth. Nach dem 24:20 brachte den Gästen der 23:25-Anschlusstreffer nichts mehr. Ruchheims Torjäger Herbold erhöhte sein Konto um 12/5 Treffer. Beim TV Ramstein war vom gewünschten Aufschwung, der Mutterstadts Trainer Achim Oest den Wechsel nach der Saison versüßen soll, im Heimspiel gegen den TSV Kuhardt allenfalls in der Abwehr etwas zu erkennen. Er unterlag 17:23. Ohne Dittke und Hörhammer sei der Rückraum zu schwach gewesen, räumte TVR-Abteilungsleiter Roland Kirsch ein. Die Gäste, ohne den beruflich verhinderten Spielmacher Stefan Haap angetreten, drehten nach dem Seitenwechsel auf und erhöhten auf 17:7. War's nun der unbedingte Siegeswille von Nußdorfs Trainer Wolfgang Simon oder eine taktische Schwäche? Bis in die Schlussphase ließ er seine erste Sieben am Samstag bei der TG Osthofen durchspielen. Bis zum 22:23 (53.) ging d ie Rechnung auf. Weil dann die Kräfte ausgingen, unterlag der TVN in der Frauen-Regionalliga mit 23:28. "Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat gezeigt, was drin war," meinte TVN-Sprecher Klaus Dönig nach dem Auftritt, bei dem doch mehr für den TV Nußdorf drin zu sein schien. Er führte 6:5, dann 12:11 (23.) und - nach 14:17-Rückstand - noch einmal mit 18:17. Osthofens Vida Tauriene, die im November 40. Geburtstag hatte, kam zu 10/4 Toren. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Ottersheims schwerer Stand |
HANDBALL: Morgen kommt Dansenberg - Derbys in der Verbandsliga
|
OTTERSHEIM/OFFENBACH (fn/nhk/cau/gi/thc). Im ersten Spiel des
neuen Jahres hat der in sieben Spielen hintereinander erfolglose TV Ottersheim am Sonntag
um 18 Uhr in der Bellheimer Sporthalle mit dem TuS KL-Dansenberg einen starken Gegner in
der Handball-Oberliga zu Gast. |
"Ein harter Brocken" meint auch Trainer Gerhard Scheurer,
der wohl weiß, wie schwer sich der TVO schon immer gegen die Westpfälzer getan
hat. Ein Erfolg liegt schon mehrere Jahre zurück. Zwar musste der Tabellendritte
Dansenberg seine Titelambitionen etwas zurück schrauben, aber mit Interimstrainer
Stephan Henrich ist er in Lauerstellung. Für den TVO heißt es, eine
erfolgsversprechende Einstellung auf die regionalligaerfahrenen Spieler der Gäste zu
finden.
|
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 8. Jan ![]() |
Leute aus der Nähe: Ein weiter Wurf in der Schule
veränderte sein Leben |
HANDBALL-OBERLIGA:Oleg Savtchouk wirft bei Tabellenführer
Waldfischbach die spektakulären Tore - Eigentlich Schachspieler - Bei ZSKA Moskau
gelernt |
Dass die SG Waldfischbach in dieser Saison Meister der
Handball-Oberliga wird, davon ist Oleg Savtchouk überzeugt. Zum einen ist der
Ukrainer mit diesem Ziel von Wörrstadt zu den Westpfälzern gewechselt, zum
zweiten hat er ein gewichtiges Argument: "Wir haben mit Youri Karpouk einen
Glücksmann in unserer Mannschaft." Denn egal, wo Karpouk in den letzten vier
Jahren spielte, ob in Wörrstadt, Frankenthal oder in Meran, am Ende wurde sein Team
immer Meister. |
Die entscheidenden Spiele stehen nach Meinung des Torschützen vom Dienst
demnächst an, wenn es gegen Kuhardt, Mutterstadt und Mundenheim gehe.
"Vielleicht ist die Meisterschaft dann schon entschieden", weiss er um die
brisanten Duelle zu Beginn des Jahres, die gewonnen werden müssen. Eher unter die
Rubrik Pflichtaufgabe fällt das morgige Match (Anwurf: 18 Uhr, Adolf-Disterweghalle
Ludwigshafen). Von unserer Mitarbeiterin: Andrea Daum |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 8. Jan ![]() |
Dansenberg in alter Frische? |
HANDBALL-OBERLIGA: Auswärtsspiel beim TV Ottersheim |
Vor einer schweren Aufgabe steht am Sonntag der TuS Dansenberg in
der Handball-Oberliga. Um 18 Uhr gastiert der TuS beim TV Ottersheim. Trainer Stephan
Henrich erwartet einen Hexenkessel. |
In alter Frische will Henrich das neue Jahr beginnen. "Ich hoffe,
dass die positive Tendenz aus dem Pokalspiel gegen Waldfischbach anhält. Gegen
Ottersheim wird der Wille und Glaube der Mannschaft an ihre Stärke entscheidend
sein", so Henrich. Deshalb spreche er nicht über die Stärken des Gegners.
"Wir haben genug Qualität und Erfahrung. Der Gegner soll sich nach uns
richten." Mit Stefan Reiser fällt ein Spieler definitiv aus. Reiser ist nach seiner
Disqualifikation aus dem Pokalspiel gegen Waldfischbach gesperrt. Torhüter Frank
Brand ist wegen Grippe geschwächt. Gleiches gilt für Kai Christmann, den auch
Achillessehnenprobleme plagen. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 8. Jan ![]() |
Schlau gemacht über Kuhardt |
Handball-Oberliga: TVR-Heimspiel |
Der Start ins neue Handball-Jahr fällt für den
Oberligisten TV Ramstein auf einen ungewöhnlichen Zeitpunkt. Heute Abend um 19.30
Uhr erwartet der TVR den TSV Kuhardt zum Vergleich in der Reichswaldhalle. |
"Wir wollen das Jahr gut beginnen, das ist ganz wichtig, über den TSV Kuhardt haben wir uns schlau gemacht", erklärt TVR-Abteilungsleiter Roland Kirsch. Die Ramsteiner Abwehr soll vor allem die Spielzüge des TSV einengen. Mehr wollte Kirsch aber noch nicht verraten. Der Abteilungsleiter übernahm in dieser Woche das Training, da der neue Coach Klaus Schuster noch im Urlaub ist. "Heute Abend wird er aber sein Debüt auf der Bank geben", so Kirsch. Personelle Probleme gibt es für den TV Ramstein im Rückraum. Thomas Dittke ist noch im Urlaub in Südafrika. Nicht trainiert hat in dieser Woche Thorsten Hörhammer. Auf Grund dieser Ausfälle wird der junge Daniel Donauer wohl auf der rechten Rückraumseite eingesetzt werden. (age) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Freitag, 7. Jan ![]() |
Die Politik der kleinen Schritte |
HANDBALL: VTV topp - TGO und ASV kämpfen ums Überleben
|
LUDWIGSHAFEN. Das gab's noch nie: Da ist in der Handball-Oberliga
Pfalz nicht einmal die komplette Vorrunde abgeschlossen und man verabschiedete sich
bereits in die Winterpause: Für die meisten Teams die willkommene Gelegenheit, die
Wunden zu lecken, für andere hingegen die Gefahr, den vor dem Jahreswechsel endlich
gefundenen Rhythmus wieder zu verlieren. Wie geht's also im neuen Jahr mit den sechs
Oberliga-Klubs der Region weiter? |
Wieder einmal eine begeisternde Runde spielen bis jetzt die VTV
Mundenheim. Auf Platz zwei trennt die Gelb-Schwarzen lediglich das schlechtere
Torverhältnis vom Klassenprimus SG Waldfischbach. Neuer Trainer, bewährtes
Personal - Mundenheim hat sich mit kleinen Schritten und kontinuierlicher Arbeit zur
Spitzenmannschaft entwickelt. Rainer Weickenmeier und seine Truppe sollten
dementsprechend auch in der Rückrunde in der Lage sein, den zweiten Rang gegen die
nachfolgende Konkurrenz zu verteidigen. Bei den VTV ist die Mannschaft der Star, deswegen
kann den Ludwigshafenern nur größeres Verletzungspech oder "Bruder
Leichtfuß" noch ein Bein stellen. Mit zuletzt vier Siegen in Folge legte die TSG Friesenheim II 1999 einen fulminanten Endspurt hin. Nachdem zu Beginn der Runde die Konzentration nie über die komplette Distanz von 60 Minuten ausreichte, scheint das "Eulen"-Konzept, das auf den Aufbau von jungen Spielern und ein Korsett aus erfahrenen Akteuren setzt, jetzt endlich Früchte zu tragen. Für die Sieben von Coach Thomas Müller sollte ein Platz mit unmittelbarem Kontakt zur Spitzengruppe durchaus im Bereich des Möglichen sein. Stark angefangen und dann stark nachgelassen: Zunächst war der TV Ruchheim die Überraschungsmannschaft der Oberliga, düpierte etablierte Teams mit ihrem unbefangenem Auftreten. Dann musste der Verbandsliga-Aufsteiger seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Trotzdem: Nach der Erholungspause über die Feiertage sollte für die Mannen von Spielertrainer Goran Japundza einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen können und das ist mehr als man im ersten Oberliga-Jahr erwarten konnte. Die TSG Mutterstadt präsentiert sich in der aktuellen Saison mal wieder äußerst launisch. Desolaten Vorstellungen wie gegen Mundenh eim bei der Rundenpremiere folgten starke kämpferische Leistungen gegen haushohe Favoriten wie Waldfischbach. Entscheidend wird in der Rückrunde vor allen Dingen sein, wie die Mannschaft die frühzeitige Ankündigung von Trainer Joachim Oest, nach der Saison zum TV Ramstein wechseln zu wollen, verkraftet. Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die höchste pfälzische Spielklasse steht für die TG Oggersheim nun die harte Realität des Abstiegskampfes im Vordergrund. Drei Punkte entsprechen mit Sicherheit nicht den Erwartungen der Oggersheimer, die jetzt von Klaus Hilzendegen trainiert werden. Mit etwas Glück sollte es dennoch drin sein, dem direkten Konkurrenten TV Ramstein vielleicht doch noch im Laufe der Rückrunde den Schneid abzukaufen. Rechtzeitige Weichenstellung für den Wiederaufbau in der Verbandsliga muss für den ASV Ludwigshafen oberste Devise sein. An diesem Projekt scheiterte schon Ex-Coach Katzdobler, ein neuer Kand idat auf den Trainerposten bekam Angst vor der eigenen Courage. Schadensbegrenzung und die eine oder andere Überraschung sind den Ludwigshafenern in jedem Fall zu wünschen. (örg) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Donnerstag, 6. Jan ![]() |
HALBZEITBILANZ: Ein Hoch und ein Tief gegen die SG Waldfischbach
|
HANDBALL-OBERLIGA: Rücktritt von Trainer Harald Jungmann
trübt die gute Vorrunde des TuS Dansenberg |
Zumeist in guter Verfassung präsentierte sich
Handball-Oberligist TuS Dansenberg in der Vorrunde. Mit 15:7-Punkten belegt der TuS den
dritten Platz. Damit ist der Traditionsverein auf dem besten Wege sein erklärtes
Saisonziel - ein Platz unter den ersten Fünf in der Tabelle - zu verwirklichen. |
Eigentlich ist die noch nicht ganz abgelaufene Vorrunde der Dansenberger in der
Oberliga eine Erfolgsgeschichte, wäre da nicht der Rücktritt von Trainer Harald
Jungmann. Der Coach warf das Handtuch nach der derben 22:32-Niederlage bei der SG
Waldfischbach. Private Gründe und Unstimmigkeiten mit der Mannschaft hatten Jungmann
zu seinem Schritt bewogen. Ein eher plötzliches Ende, wenn man die Erfolge, die der
TuS Dansenberg in der Vorrunde mit Jungmann einfuhr, betrachtet. Von unserem Mitarbeiter: Alexander Georg |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 29. Dez ![]() |
TV Offenbach liegt nach Kantersieg im Plan |
HANDBALL: Oberligist spielt morgen im Pokal |
OFFENBACH (nhk). Keine Chance ließ Handball-Oberligist TV
Offenbach im letzten Heimspiel des Jahres dem Tabellenletzten ASV Ludwigshafen. Vor
über 200 Zuschauern wurden die Gäste mit 33:19 geschlagen. |
Die Heckmann-Schützlinge hatten einen glänzenden Start und
führten schnell mit 7:2. Doch Leichtfertigkeit in der Abwehr wurde mit vier
Gegentreffern zum 7:6 bestraft. Nach dem 16:11 deckte der TVO in der zweiten Halbzeit
mit beeindruckenden Tempogegenstößen die Schwächen des ASV auf.
Über 22:12 zog er auf 29:14 davon. Als der Torreigen mit einem Kempa-Trick
abgeschlossen wurde, gab es noch einmal Beifall. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 15. Dez ![]() |
Ein Derby ohne viel Geplänkel |
HANDBALL-OBERLIGA: TV Wörth und TV Ottersheim kennen sich zu
gut |
WÖRTH/OFFENBACH (cau/fn/nhk). Zum letzten Heimspiel in diesem
Jahr erwartet Handball-Oberligist TV Wörth in einem weiteren Südpfalzderby den
TV Ottersheim (Sonntag, 18 Uhr, Bienwaldhalle). |
Nach der vermeidbaren Niederlage in Dansenberg wird es für den TV
Wörth darauf ankommen, Ottersheims Torjäger Frank Faath und Patrick Horn in den
Griff zu bekommen und das schnelle Spiel der Gäste zu unterbinden. Ebenso muss die
Einstellung zum Gegner von Beginn an stimmen, um mit sich mit einem weiteren Heimsieg im
oberen Mittelfeld etablieren zu können. Der TVW nimmt die bessere Ausgangsposition ein. Dennoch - so meint Ottersheims Trainer Gerhard Scheurer - fährt seine Mannschaft nicht chancenlos in die Bienwaldhalle, vor allem, wenn die Mannschaftsleistung vom vergangenen Sonntag wiederholt werden könne. Nach vier verlorenen Spielen sei es an der Zeit, das Punktekonto etwas aufzufrischen. Taktisches Geplänkel wird beiden Teams nur wenig helfen, zu gut kennen sich Trainer und Spieler. Auch an Motivation wird es nicht fehlen, mitentscheidend ist auf jeden Fall die Tagesform. Die bisherigen Begegnung en endeten meist mit knappen Resultaten. Der TV Offenbach, der sich inzwischen auf den fünften Tabellenplatz vorgearbeitet hat, empfängt am Sonntag um 18 Uhr das "Schlusslicht", den ASV Ludwigshafen. Die Gäste wären im vergangenen Jahr abgestiegen, wenn nicht Kirrweiler und Frankenthal ihre Mannschaften zurückgezogen hätten. Auch heuer gehören die Handballer aus Ludwigshafen zu den ersten Abstiegsanwärtern. In der vergangenen Woche hat ihr bisheriger Trainer Lothar Katzdobler das Handtuch geworfen, fraglich ist, ob in Offenbach schon ein neuer Coach auf der Bank sitzt. "Am Sonntag gilt für uns ein klarer Sieg, alles andere wäre eine Blamage", so TVO-Trainer Wolfgang Heckmann, "mit einer verbesserten Abwehr, unserem Tempospiel und schnellen Angriffen wollen wir dem Gegner keine Chance geben." Am Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, spielt der TV Offenbach im Pfalzpokal-Achtelfinale bei HSG Haßloch-Hochdorf II. Der am W ochenende spielfreie TSV Kuhardt empfängt am 18. Dezember den Regionalligisten TuS Landstuhl. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Freitag, 10. Dez ![]() |
Der Tabellenführer lässt sich nicht stoppen |
HANDBALL-OBERLIGA:Gestern Abend 35:26-Sieg der SGW beim TV
Ottersheim - Nur in erster Halbzeit Probleme |
BELLHEIM. Der TV Ottersheim kitzelte den Tabellenführer der
Handball-Oberliga, die SG Waldfischbach, gestern kurzfristig. Bei der 26:35
(15:17)-Niederlage konnten sie Südpfälzer den Klassenprimus aber nicht
ernsthaft in Gefahr bringen. |
In den ersten 30 Minuten hatte der Spitzenreiter etwas Probleme mit den
Gastgebern, die sich offensichtlich eine Menge vorgenommen hatten. Die aggressive und
offensive TVO-Abwehr ging immer frühzeitig die Schaltstationen im Waldfischbacher
Rückraum, Youri Karpouk und Oleg Savtchouk, an, was dem SGW-Angriffsspiel
zunächst nicht bekam. Zudem hatten die Gastgeber anfänglich eine fast
100-prozentige Treffsicherheit im Angriff, kamen vor allem über die beiden
Außenpositionen immer wieder zu Treffern. SGW-Torwart Tommy Singer hatte
große Mühe bei diesen Würfen. Nach fünf Minuten führte der TVO 5:2, blieb dann bis zum 6:5 in Front, ehe Achim Behr vom Kreis ausglich (12.) und Youri Karpouk eine Minute später per Siebenmeter erstmals die Gäste in Führung brachte. Bis zum 8:8 blieb der TVO noch dran, dann zog die SGW, die deutlich routinierter wirkte, sich mit zunehmender Spieldauer im Angriff bei Eins-zu-Eins-Situationen immer besser durchsetzte, erstmals mit zwei Toren davon. Karpouk traf, Singer entschärfte einen Wurf von TVO-Torjäger Frank Faath, von dem in den zweiten 30 Minuten fast nichts mehr zu sehen war, und Savtchouk brachte die SGW mit 11:9 in Führung (20.). Die SGW hatte kurz zuvor eine Auszeit genommen. "Ist der Favorit nervös?", fragte der Hallensprecher über Mikro. Fast schien es so, denn während der Auszeit zerbrach auf Waldfischbacher Seite eine Wasserflasche auf dem Spielfeld, was zu einer sechsminütigen Pause führte. Auf dem Platz bewies die SGW aber dann, dass der Hallensprecher irrte. Tor um Tor setzten sich die Westpfälzer ab, die das Spiel jetzt besser im Griff hatten. 14:10 hieß es nach 24 Minuten, ehe der TVO noch einmal herankam. Wichtig die 28. Minute: 16:14 stand es, als Achim Behr am prima haltenden TVO-Keeper Uli Stein scheiterte, im Gegenzug traf aber auch Faath nicht und "Arni" Geirsson gelang das 17:14. Die zweite Halbzeit bestimmte die SGW, bei der Joachim Schulze wegen einer Verletzung am Handgelenk ab der 20. Minute nicht mehr spielen konnte, ganz klar. Die TVO-Deckung war nicht mehr ganz so schnell auf den Beinen, die Konzentration auf den SGW-Rückraum nutzte mehrfach auf Rechtsaußen Stefan Gremm. Den Zahn hatte Geirsson den Ottersheimern direkt nach dem Wiederanpfiff gezogen, als er dreimal in Folge getroffen hatte. Weil auch der eingewechselte Uwe Ludy immer besser mit den Ottersheimer Würfen zurechtkam, zog die SGW unwiderstehlich davon. 27:22 führte sie Mitte der zweiten Hälfte. In dieser Phase hielt Ludy zwei wichtige Bälle, der TVO konnte nicht mehr verkürzen, und die Waldfischbacher nahmen die Gastgeber jetzt auseinander. 31:25 führten die Gäste fünf Minuten vor dem Ende, zauberten jetzt und waren vor allem mit Tempogegenstößen erfolgreich. Klasse beispielsweise das Auge von Stefan Gremm bei einem Tempogegenstoß, als er auf der rechten Seite sah, dass in der Mitte Guido Pfeifer heranflog, der den 33. SGW-Treffer markierte. "Es macht wirklich Spaß mit der Mannschaft. Da hebt sich keiner heraus und das dürfte auch das Erfolgsgeheimnis sein", war auch der Geschäftsführer der SGW-Handball-Marketing GmbH, Frank Schmidt, zufrieden mit dem Spiel, das die SGW auch dank der Ausgeglichenheit beim Toreschießen für sich entschied. So spielten sie: SG Waldfischbach: Singer, 31. Ludy - Karpouk (10/6), Savtchouk (4), Schulze (1) -
Gremm (6), Behr (3), Pfeifer (4) - Geirsson (6/1), Becker (1). Von unserer Mitarbeiterin: Andrea Daum |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 6. Dez ![]() |
Handball am Wochenende: TSV Speyer sammelt Punkte nach dem
Eichhörnchen-Prinzip |
Unentschieden gegen Wernersberg - TG Waldsee und TV Schwegenheim
landen Heimsiege - Heiligenstein vergeigt Partie in Kandel |
SPEYER. Punkte gab es für die Verbandsliga-Handballer der
Region nur auf heimischem Terrain. Waldsee (26:23 gegen Rodalben) und Schwegenheim (25:21
gegen Albersweiler-Ranschbach) gewannen, Speyer rettete beim 19:19 gegen Wernersberg
wenigstens einen Zähler. Nichts zu holen gab es für Heiligenstein beim 16:18 in
Kandel. |
p> SPEYER. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen: Gegen Aufsteiger TSV Wernersberg erkämpfte der TSV Speyer vor nur 50 Zuschauern in den letzten Minuten ein gerechtes 19:19 (11:9)-Remis, bereits das vierte in dieser Saison. "Nach dem Verlauf der ersten Halbzeit war mehr drin. Nach dem zweiten Durchgang
muss man mit einem Punkt zufrieden sein", fasste Speyers Spielertrainer Hansi Reich
zusammen. Tatsächlich hatten die Gastgeber stark begonnen, lagen nach einer
Viertelstunde mit 6:1 vorne. Die 5-1-Abwehrformation stand gut, im Angriff hatte Speyer
bis dahin eine fast optimale Wurfausbeute. KANDEL. Was ist nur mit dem TuS Heiligenstein los? Trainer Uwe Geier verstand die Welt
nicht mehr, denn wieder einmal hatte seine Truppe durch "uncleveres Spiel", wie
er es selbst nannte, ein Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Am Ende des Matches
stand eine 18:16-Niederlage beim Tabellennachbarn TSV Kandel. In der Tat hatte es der TuS gegen den ehemaligen Oberligisten vor 120 Zuschauern
wieder einmal in der Hand, nachdem ein 9:12-Rückstand (39.) in eine viel
versprechende 15:13-Führung (50.) umgedreht wurde. Kandel schien jetzt angeschlagen,
wirkte nervös. Der TuS aber ließ sich anstecken von der Hektik, agierte
überhastet im Angriff und nur allzu oft wurde schlecht vorbereitet abgeschlossen,
während Kandel durch lang vorgetragene Angriffe das Spiel wieder beruhigte, seine
Chancen suchte und dann auch konsequent in Zählbares umsetzte. Kandel zeigte mit
fünf Treffern in Folge, wer der Herr im Hause ist, während sich beim TuS
Ratlosigkeit breit machte. Mit Glück zum Heimsieg
Die Damen machten's vor, die Herren nach: Der TV Schwegenheim landete den ersten
Heimsieg der Verbandsliga-Saison. Die Louis-Sieben gewann gestern Abend gegen die SG
Albersweiler/Ranschbach mit 25:21 (10:7).
|
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 6. Dez ![]() |
Haßloch-Hochdorf vom Glück verlassen |
HANDBALL: Nußdorfer Frauen erneut von "Kellerkind"
gerupft |
LUDWIGSHAFEN (thc). Eine Woche vor dem einzigen Pfälzer
"Derby" in der Handball-Regionalliga in Landstuhl sind die HSG
Haßloch-Hochdorf und der TuS Landstuhl im gegenläufigen Trend. Landstuhl
mauserte am zwölften Spieltag beim TBS Saarbrücken (24:24) den zweiten
Auswärtspunkt (damit 8:4 Punkte aus den letzten Spielen), Aufsteiger HSG ist nach
dem 20:24 in Gelnhausen seit fünf Runden (1:9 Punkte) ohne Sieg. |
Beim 13:9 und noch einmal nach der Halbzeit hatte Saarbrücken eine
Vier-Tore-Führung, nach dem 21:21 waren die Landstuhler dem Sieg näher, sie
profitierten von der Disqualifikation des TBS-Russen Roman Petchourine. Nach dem 23:24
kamen die Gastgeber mit sehr viel Glück Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich. Vom Glück verlassen scheint Haßloch-Hochdorf zu sein: Mit einer Reihe angeschlagener Spieler ging es zum TV Gelnhausen, die Gastgeber zogen nach dem 7:6 auf 23:14 davon. In der Tabelle sind die zwei Pfälzer nun punktgleich. Landstuhl geht am Sonntag mit einer Heimbilanz von 9:3 Punkten ins Derby, die HSG kommt mit der Auswärtsbilanz 2:10. Wie gut könnte Frauen-Regionalligist TV Nußdorf dastehen, wenn man sechs kalkulierte Punkte aus den Spielen gegen die Kellerkinder einrechnet. Doch nach Niederlagen in Gedern (14.) und Marpingen (11.) unterlag der TVN zu Hause nun auch gegen 1817 Mainz (13.) mit 16:18... Wie begossene Pudel standen die Nußdorferinnen bis zum 1:7 da (11.), das zweite Feldtor fiel kurz vor der Halbzeit zum 6:12. Erst nach dem 10:18 (49.) gelang eine Resultatsverbesserung. Nußdorfs Sprecher Klaus Dönig: "Ich habe nach Gedern gedacht, schlechter kann es nicht mehr gehen." Am nächsten Sonntag geht es zu Spitzenreiter Eintracht Baunatal, der beim Verfolger Erfurt die erste Niederlage bezog. TSV Kuhardt fällt zurück Nur die VTV Mundenheim und - mit Abstand - der TuS KL-Dansenberg können Spitzenreiter SG Waldfischbach in der Oberliga noch folgen. 22:19 gewann die VTV nach einem Dreierschlag von Marcus Muth beim TV Ruchheim, der die Felle nach dem 4:6 davon schwimmen sah (7:12), aber noch zum 17:17 kam (49.). Dann traf Muth zum 18:21, legte Ahrens das 18:22 drauf. Ruchheims Spielertrainer Japundza fühlte sich bei der vierten Niederlage in Folge verschaukelt von den Schiedsrichtern. Dansenberg gewann das erste Spiel nach der Zeit mit Trainer Harald Jungmann gegen den TV Wörth mit 23:20. Boris Flesch hatte den größten Anteil an der 7:3-Führung, nach dem 15:9 schmolz der Vorsprung. "In der ersten Halbzeit hat die Einstellung in der Abwehr nicht gestimmt, in der zweiten sind wir wach geworden", meinte Wörths Spielertrainer Uwe Beyerle zum 14:16-Anschlusstreffer. Mehr gelang den Gästen nicht, Dansenberg erhöhte auf 20:15. Mutterstadts 22:19-Heimsieg gegen den TSV Kuhardt überrascht nur nach dem Tabellenstand. Nach dem 9:9 setzten sich die Hausherren ab: 11:9, 15:10, sogar 19:12. Kuhardts Benz blieb ohne Torerfolg. Der TV Ottersheim ging gestern Abend gegen Waldfischbach 5:2 in Führung, vergab noch einen Siebenmeter - und verlor wie erwartet mit 26:35. Nach den Stationen 6:6, 11:15 und 16:18 erlahmte Ottersheims Kampfgeist allerdings erst nach dem 24:28. Wenig Kampfgeist war bei der TG Oggersheim zu sehen: Nach 3:0-Führung hielt sie gegen den TV Offenbach noch ein 7:7 (25.), verlor aber nach 10:14 und 10:21 klar mit 12:25. Der neue Trainer, den der ASV Ludwigshafen an der Angel hat, wird vermutlich nach "überschlafener" Nacht entscheiden, ob er zusagt: 16:28 verlor seine Mannschaft in spe gestern gegen die TSG Friesenheim II. Nach dem 3:4 (20.) vergab Scheuer einen Strafwurf, ging's bergab. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 6. Dez ![]() |
Jörg Sauer macht lustig |
HANDBALL: Hagenbacher Gala beim 31:22 |
ANNWEILER (thc). 13:10 - 18:10: Die Entscheidung im ersten
Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga am Sonntagabend in Annweiler. Der TSV
Wernersberg gewann mit 19:14 gegen die HSG Haßloch-Hochdorf II, die "ohne
vier" nicht die große Leistung bringen konnte. |
"Das kann die Mannschaft noch nicht verkraften", meinte
HSG-Spielleiter Stephan Deffert nach dem zweiten Auftritt ohne Eckert, Nunheim, Karch und
Schalter. Jochen Eckert muss länger pausieren, der doppelte Fingerbruch beim Spiel
gegen Heiligenstein (wir berichteten) wurde operativ korrigiert. Stehen bleibt die
hervorragende Deckungsarbeit der Wernersberger vor dem bärenstarken Keeper Christian
Winkelblech. Dennoch geht die HSG Haßloch-Hochdorf II am Sonntag als Spitzenreiter in den Hit gegen die SG Gerolsheim/Laumersheim. Deren 22:31- Heimschlappe im zweiten Top-Spiel gegen den TV Hagenbach war die größere Überraschung. "Die ersten 20 Minuten haben gereicht, da haben sie uns vorgeführt", sagte SG-Trainer Wolfgang Straßner zum 5:12-Rückstand, "wir waren heute zu passiv". Gleichgültig welche Deckungsvariante er danach auch wählte, dem TVH mit dem achtfachen Torschützen Jörg Sau er war nicht mehr beizukommen. Die TS Rodalben legte nach der 43. Minute mit fünf Toren in Folge zum 19:12 den Grundstein für den Heimsieg gegen den TSV Kandel (22:16). Die Gäste, deren starke Seite mit Rührer und Maurer von Rodalben gut abgeschirmt wurde, vergaben in dieser Phase drei Siebenmeter und scheiterten überhaupt zu oft gegen TSR-Keeper Edrich. Die SG Albersweiler/Ranschbach wurde nach ihrem Sieg in Rodalben wieder zu Besinnung gerufen: 22:27-Heimschlappe gegen die TG Waldsee. Die Entscheidung fiel nach dem 18:18. Gegen Mario Walters "Schüsse" von rechtsaußen war kein Kraut gewachsen, der Youngster wurde mit 13/5 Treffern zum Matchwinner. Aufsteiger TuS Neuhofen kam mit dem Sekunden vor dem Ende von Thomas Scherrer erzielten 15:14 zum zweiten Saisonsieg gegen den TV Schwegenheim. Keinen Sieger gab es im Derby zwischen TuS Heiligenstein und TSV Speyer. Von "Not gegen Elend" berichtete TuS-Sprecher Bernd Hoffmann nach dem dritten Heim -Remis hintereinander. Schütze des 14:14-Endstandes war der Speyerer Bechtel, die Gäste waren nach einer 10:7-Führung in Rückstand geraten. Mit der letzten Aktion nach der Schlusssirene wurde das Spiel des TSV Iggelheim gegen den SVF Ludwigshafen entschieden: SVF-Spielertrainer Uwe Schmidt setzte einen direkten Freiwurf an den Pfosten, der Ball prallte an den Rücken des Keepers und von dort ins Tor. "Der SVF hat's verdient, so ein Spiel musst du zu Hause gewinnen", so Iggelheims Trainer Bernd Klein. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 30. Nov ![]() |
Straßner sieht den falschen Film |
HANDBALL: Gerolsheim/Laumersheim verliert Topspiel gegen Hagenbach
|
DIRMSTEIN. Die SG Gerolsheim/Laumersheim hat den Sprung an die
Spitze der Verbandsliga verpasst. Die Straßner-Sieben verlor am Sonntag in eigener
Halle das Topspiel gegen den TV Hagenbach 22:31 (18:11). Dadurch bleibt die HSG
Haßloch/Hochdorf II trotz ihrer Niederlage Tabellenführer. |
"Ich habe gedacht, wir sind im falschen Film." Trainer
Wolfgang Straßner konnte auch Stunden nach dem Spiel die herbe Klatsche gegen den
Tabellendritten nicht verstehen. Regelrecht vorgeführt wurde seine Spielgemeinschaft
in der Dirmsteiner Halle, schon nach sechs Minuten führte Hagenbach 6:1.
Straßner reagierte, nahm notgedrungen früh die Auszeit und wollte die Abwehr
neu ordnen, aber die Umstellung fruchtete nicht: "Die Abwehr war einfach zu
defensiv." Auch der ständige Torwartwechsel zwischen Sascha Wiehl und Dennis
Rohmann konnten den Elan der Gäste nicht bremsen. Die zweite Heimniederlage von
Gerolsheim/Laumersheim nahm früh Gestalt an. "Da wurde deutlich, dass wir viel zu wenig Training haben", sagte der Übungsleiter der SG zur Ursachenforschung: Zur Zeit trainieren einige Spieler nur einmal die Woche, und das ist für eine ambitionierte Verbandsligamannschaft deutlich zu wenig. Hagenba ch nutzte denn auch jeden erdenklichen Abwehrfehler der SG zu leichten Toren, und bis zur Halbzeit lagen die Gäste mit 18:11 in Führung. Auch mit Beginn des zweiten Abschnittes präsentierten sich die Gäste, die als Aufsteiger unmittelbar hinter der SG in der Tabelle stehen, als die spielerisch und auch optisch bessere Einheit. Hagenbach baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, und am Ende gewannen die Gäste auch in der Höhe verdient mit 31:22. (hol) So spielten sie: SG Gerolsheim/Laumersheim: Wiehl, Rohmann (im Wechsel) - Niebler (5), Straßner
(4), Christian Knipser (4) - Sauer (1), Weppler (1/1), Keiser (1) - Koch, Saak (2),
Stefan Knipser (3), Kuhn (1). |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 30. Nov ![]() |
Jungmann wirft das Handtuch
HASSLOCH/WALDFISCHBACH (thc). Schöne Adventszeit? Nicht für den Handball-Regionalligisten HSG Haßloch-Hochdorf, der beim 25:25 zu Hause gegen den TBS Saarbrücken einen Punkt verschenkte. Auch nicht für Trainer Harald Jungmann vom Oberligisten TuS KL-Dansenberg. Nach der 22:32-Schlappe im Schlager bei der SG Waldfischbach erklärte er seinen Rücktritt. Und schon gar nicht für den TV Rödersheim in der Frauen-Oberliga, der vom Verband bestraft wurde, weil er Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen war. .... siehe: Pressemeldungen Frauen Oberliga 48.KWRegionalligist HSG Haßloch-Hochdorf hat nach seinem 25:25 mit ausgeglichenem Punktekonto nur noch einen Zähler mehr als der TuS Landstuhl, der mit dem überragenden Keeper Becker (hielt auch vier Siebenmeter) und einem treffsicheren Fetser (8 Tore) den TV Hütt enberg 21:20 bezwang. TuS-Trainer Röhrig fehlte wegen eines Trauerfalls, sein "Co" Rheinhardt sprach vom besten Saisonspiel. Für die HSG war das Remis gegen Saarbrücken kläglich und nach klaren Führungen (9:4, 18. oder 20:16, 43.) sogar noch glücklich. Nach dem 9:4 hätte sie bei 6-4-Überzahl erhöhen müssen, kassierte stattdessen das 9:5 und 9:6. Im gleichen Maß, wie die Pfälzer nachließen, wurden die Saarländer stärker, kamen zum 11:10 und in der Schlussphase sogar zum 23:24 und durch ihren auffälligsten Spieler Wassiliew (10/5 Tore) zum 24:25. Cimo rettete wenigstens einen Punkt. Zu selten war die HSG in der Abwehr als Verband aufgetreten, immer mehr hatte sie sich gegen die quirligen Gegenspieler auf Eins-gegen-Eins-Situationen eingelassen. Ganz schnell war Dansenbergs Trainer Jungmann am Samstagabend nach der Demontage in Waldfischbach mit dem Rücktritt zur Stelle. "Ich merke, ich kann die Mannschaft nicht mehr weiter bringen", erklärte Jungmann gestern Abend zu seinem Schritt und blieb moderat. Es gebe auch andere Gründe, er wolle nicht schmutzige Wäsche waschen. Gut lachen hatte Waldfischbachs Spielleiter Georg Vatter nach dem klaren 32:22: "In der ersten Halbzeit war es absolut das Top-Spiel von uns." 18:6 führte die SGW, weil fast jeder Angriff zum Torerfolg führte. Im zweiten Samstagsspiel besiegte der TV Wörth den TV Ramstein mit 28:18. Kurt Weber spielte beim TVR nur eine Halbzeit. Gestern drehte der TSV Kuhardt gegen den ASV Ludwigshafen auf: 32:12. Die TSG Friesenheim II zog der TG Oggersheim nach dem 13:9 auf 17:10 davon und gewann 23:18. Wieder Glück hatte der TV Offenbach: Marco Lederle sicherte mit seinem zwölften Treffer den 26:25-Sieg gegen den TV Ruchheim, der in den letzten Sekunden in Unterzahl verteidigt wurde. Ruchheim hatte schon 23:20 geführt und lag - nach einer Offenbacher Viererserie - auch mit 25: 24 vorn.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 29. Nov
|
Kein Mittel gegen Hagenbacher Power
HAGENBACH/KANDEL (thc/gi/pea). Etwas überraschend kam der doch deutliche (30:23-)Heimsieg des TV Hagenbach gegen den TSV Wernersberg. Das Aufsteigerduell war auch das Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga. Eine Erklärung: Tobias Keller und Sven Leonhardt waren aus Verletzungsgründen nicht einsatzfähig, was sich bei Wernersberg auf den Spielfluss als auch auf die Verständigung und Wirksamkeit der Abwehr deutlich auswirkte.
Erst als die Hausherren in letzter Verzweiflung die Deckung öffneten, Speyer
(mit drei Ballverlusten) und dann auch noch die Schiedsrichter (mit einer Zeitstrafe
gegen die Gäste) mitspielten, kam Kandel zu den entscheidenden Toren. Jens
Rührer war mit seinem zwölften Treffer Schütze des 21:20. Speyer setzte
zehn Sekunden vor Schluss noch einen Knaller an die Querlatte.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 23. Nov. 1999
|
Badingers Show Talent düpiert TSV Kandel LUDWIGSHAFEN (thc). Ausgerechnet Sven Piotrowski und Rechtsaußen Jürgen Pahle, die 50 Minuten wenig überzeugten, "schossen" am achten Spieltag die SG Albersweiler/Ranschbach zum ersten (21:18-)Heimsieg in der Handball-Verbandsliga. Noch mehr war es die Show des 17-jährigen Alexander Badinger, der die Abwehr des TSV Kandel immer wieder verlud, sechs Tore erzielte. Die Gäste, die das 8:4 weggesteckt hatten (9:9, 10:11) und bis zum 14:14 mehr als ebenbürtig waren, wurden dadurch ins Mittelfeld zurück beordert. "Wenn wir die Chancenverwertung im Griff hätten, hätten wir das Ding geschaukelt", ärgerte sich Kandels Trainer Jürgen Kirsch.Kandels Jens Rührer konnte erstmals in der Runde Strafwürfe nicht unterbringen. Beim ersten Antritt "donnerte" er den Ball über den Kasten. Und nach dem 4:2 scheiterte er an dem sich mehr und mehr steigernden SG-Keeper Andreas Müller, obwohl er ihn schon "ausgewackelt" hatte. Punktgleich vorne blieben Spitzenreiter HSG Haßloch-Hochdorf II, der in Speyer auf Torejagd ging (28:13), und die SG Gerolsheim/Laumersheim, die den TV Schwegenheim mit 35:26 bezwang. Dazu bedurfte es einer "Standpauke" von SG-Trainer Wolfgang Straßner, er rüttelte seine Spieler nach dem 13:10 in der Kabine wach. Es folgten das 20:13 und zwei Treffer b ei 4-6-Unterzahl zum 25:15. Auf Rang drei folgt die TS Rodalben, die beim TuS Neuhofen mit 15:10 den sechsten Sieg in Folge einfuhr. Die Hausherren, die nach dem 7:9 Mitte der zweiten Halbzeit drei Gegentreffer in Folge kassierten, kapitulierten vor dem überragenden TSR-Keeper Harald Edrich. Selbst in die Bredouille brachte sich der Tabellenvierte TSV Wernersberg nach einer 7:2-Führung gegen den sieglosen SVF Ludwigshafen. In der Abwehr wurden die Gastgeber zu sorglos, der 12:12-Ausgleich und das 14:15 waren die Quittung. Nach 20:19 und 22:19 (56.) reichte es gerade so zum 22:21-Heimsieg. Die TG Waldsee ist nach der Niederlage beim TSV Iggelheim seit vier Runden ohne Sieg. Die Gastgeber zogen mit dem klaren 27:19 an ihr vorbei auf Rang acht.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 16. Nov
|
Becker hält Landstuhls Heimsieg fest
LANDSTUHL (thc). Keeper Thomas Becker war gestern abend in den letzten zehn Minuten des Spiel gegen die SF Budenheim der "Held" von Landstuhl: Dank seiner Klasseleistung rissen die Hausherren einen 18:22-Rückstand herum und gewannen mit 27:25 (14:16). Nach dem dritten Heimsieg geht's am nächsten Samstag zum Spitzenreiter TV Kirchzell, der sich mit 32:29 in Saarbrücken durchsetzte. Die HSG Haßloch-Hochdorf hat die Fühlung nach oben verloren. Das 17:22 am Samstag gegen den TV Hüttenberg war am neunten Spieltag die erste Heimniederlage des Aufsteigers in der Handball-Regionalliga.In der Oberliga bleibt der TV Ruchheim (er hat ein Spiel mehr) vorn, obwohl er beim Ex-Regionalligisten TSV Kuhardt keine Chance hatte. Trainer Ingo Fackert vom TSV sah beim 21:15-Heimsieg eine gut arbeitende Abwehr, mit dem Spiel vorne war er nicht ganz zufrieden: "Man kriegt nicht viel Chancen und die muss man halt nutzen, sonst kann so ein Spiel auch mal kippen." Das passierte dann doch nicht, Kuhardt zehrte von seiner 4:1-Führung, die nach dem Seitenwechsel auf sechs Tore anwuchs (11:5). Einen Minuspunkt weniger als die Ruchheimer haben der TuS KL-Dansenberg, die VTV Mundenheim und die SG Waldfischbac h. Dansenberg konnte mit dem 27:27 in Offenbach zufrieden sein, wenngleich es nach dem 20:19 leichte Vorteile bekam (20:21, 21:23) und nach dem 26:26 noch einmal in Führung ging. Volker Herle glich für die Offenbacher, die zu Beginn ein 5:1 hingelegt hatten, aus. Mundenheim besiegte den bis dahin allein noch ungeschlagenen TV Wörth sicher mit 25:19. Nach dem 5:3 zog die Mannschaft auf 13:6 weg, die Gäste konnten ohne Carsten Chrust kaum Druck im Angriff entwickeln. "Dass es so leicht wird, hätten wir nicht geglaubt", meinte VTV-Spielleiter Hans Horlacher, "aber Wörth muss man 60 Minuten bekämpfen". Die Gäste kamen auf 20:16 heran, das 23:16 war die Entscheidung. Einen Klassenunterschied legte die SG Waldfischbach beim 35:21-Heimsieg gegen den TV Ramstein bloß. Gästekeeper Klaus Feis sah bis zum 9:4 (13.) keinen Ball (und wurde dann von Wilhelm abgelöst), zu schwach stand die Abwehr gegen die überlegenen Hausherren, die e rst nach dem 26:11 nachließen. Nichts zu meckern hatte Trainer Manfred Müller von der TSG Friesenheim II, die gegen den TV Ottersheim nach 9:5-Führung locker zum 24:16-Erfolg aufspielte. Müller: "Endlich konnten wir wieder das umsetzen, was uns gegen die ,Großen' unglücklich daneben gelaufen ist." Nach sechs Spielen ohne Sieg (mit zwei Unentschieden) waren seine Jungs dem Verzweifeln nahe gewesen. Die TSG Mutterstadt setzte sich in einem Spiel ohne Höhepunkte mit 27:21 gegen den ASV Ludwigshafen durch. In der Verbandsliga gab aus dem Spitzentrio allein der TV Hagenbach einen Punkt ab: 23:23 beim TuS Heilitenstein. Fast 50 Minuten lang hatten die Gastgeber mit dem überragenden Keeper Stefan Balzer den Gegner im Sack. Direkte Deckung meist von Markus Lemmert gegen Jörg Sauer und dahinter eine 5-0-Abwehr ließen Hagenbach nicht ins Spiel kommen. Nach dem 19:16 (46.) nahmen die Gäste eine Auszeit, dann wurde alles anders: 1 9:19, 21:22, 22:23. Henning Schwarz verwandelte einen Siebenmeter zum letztlich gerechten Unentschieden. ..........................
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 15. Nov
|
Bei TS Rodalben läuft's
LUDWIGSHAFEN (thc). Freude bei der TS Rodalben: Mit dem 25:19-Heimsieg gegen Iggelheim ist die Matheis-Sieben das erfolgreichste Team der letzten fünf Wochen. Ernüchterung dagegen bei der HSG Haßloch-Hochdorf II: Sie blieb zwar Tabellenführer, bekam aber durch das 21:24 gegen den TSV Kandel den ersten Fleck auf die vorher weiße Weste. Bestürzung bei der SG Albersweiler/Ranschbach: Auch das Kellerduell gegen den TuS Neuhofen war nicht zu gewinnen. Der siebte Spieltag der Handball-Verbandsliga und seine besonderen Emotionen."Ich hatte das Vertrauen zu meinen Jungs nie verloren, es musste nur mal der
Knoten platzen", sagte Kandels Trainer Jürgen Kirsch, der sich schon viele
Gedanken über die Launenhaftigkeit seiner Mannschaft gemacht hatte, nach dem Streich
beim Tabellenführer. Die HSG konnte den 2:5-Rückstand nie aufholen (5:9, 10:12,
13:17, 15:20), was blieb, waren Erklärungsversuche: Abwehrchef Eckert schied
verletzt aus, Hayer kassierte drei von zehn Zeitstrafen aufseiten der Gastgeber,
während Kandel mit fünf Zeitstrafen auskam.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 9. Nov
|
HSV Lingenfeld rettet sich über die Runden
LANDAU (thc). Mit einem blauen Auge kam der ungeschlagene HSV Lingenfeld am sechsten Spieltag der Handball-Bezirksliga beim TSV KandelII davon: 25:24-Auswärtssieg. Oben dran blieben der TV Schifferstadt, der sich mit 26:22 gegen die MSG Walsheim/Essingen/Rhodt behauptete, und der TV Offenbach II, der das Spitzenspiel gegen die SG Albersweiler/Ranschbach II mit 25:21 für sich entschied. TV Offenbach II - SG Albersweiler/Ranschbach II 25:21 (11:9). Nur beim 4:5 lag der TV Offenbach hinten, nach den Treffern vom 11:10 zum 15:11 hielt er die Gäste sicher auf Distanz (19:16, 21:18). - Offenbach: Lutz (10), Frick (4), Huwe (3/2), Kitzmann, M. Gensheimer, Heckele (je 2), T. Lerch, C. Gensheimer. - SG: Doll (7/3), P. Siener (5/1), Bender, Gieger (je 3), T. Gerstle (2), J. Gerstle.TSV Kandel II - HSV Lingenfeld 24:25 (10:13). Für Kandels großartige kämpferische Leistung gab es keinen Lohn. Nach dem 17:21 (50.) gelang das 22:22 (55.), danach konnten die Hausherren zum 23:23 und 24:24 ausgleichen. Der letzte Treffer des Spiels landete im Kandeler Kasten. - Kandel: Haag (6/4), Hüll, Bauer (je 5), Schmidt (4), Steinbach (2), Sommer, Fritzsche. - Lingenfeld: R. Mesic (8/4), A. Mesic (7), Seitz (5), Ulrich, Hoffmann, Pfliegensdörfer, Schmitt, Rickert. TV Schifferstadt - MSG Walsheim/Essingen/Rhodt 26:22 (10:13). Schifferstadt: Magin (7), Gassert (6/2), Rhein (4), Olm (3), Anweiler, Nagel (je 2), Matzen (2/1). - MSG: Hener (6), Hahn (4), Löbs (4/1), Hüftlein, Adam (je 3), Engel, Essert. Außerdem: SV Meckenheim - TV Wörth II 25:23 (17:12), TSV Kuhardt II - TV Hambach 18:11.. In der Frauen-Bezirksliga setzte sich die FSG Landau-Godramstein mit 21:19 (11:10) gegen den TV Dudenhofen II durch, nachdem mit Sabine Burrer und Daniela Keßler zwei weitere Spielerinnen in der Anfangsphase verletzt ausschieden. Abwehrschwächen machte die FSG mit großem Einsatz wett. - FSG: Glaser (9/4), Schuler (5), Mühleis (3), Smetz (2), Burger, A. Günther. - Dudenhofen: Beck (5/2), Beyerle (4/1), Gerbes (3), Voigt (3/1), Holländer (2), Ermoneit, Frech.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 2. Nov
|
Bürgers spektakuläre Tore und Kochs tolles
Debüt
HAGENBACH/ALBERSWEILER (thc). Aufsteiger TV Hagenbach ließ in der Handball-Verbandsliga auch den TSV Kandel abblitzen und gewann 28:23. Der vierte Sieg im vierten Spiel - in Halbzeit eins sah es nicht danach aus. Die Gäste begannen furios: 1:4, dann 2:6. Die 4-2-Abwehr der Kandeler stand gut, die Trefferquote vorn stimmte. Bis zum 7:10 konnte der TVH nur reagieren, um den Vorsprung nicht größer werden zu lassen. Vor allem Kandels Jens Rührer (10/4 Tore) ließ die Abwehr mehrmals schlecht aussehen. Aber dann hatten sich die Hagenbacher auf die körperbetonte Spielweise des Gegners eingestellt. Während der nun Nerven zeigte, gelang den Hausherren fast alles zum 11:10-Halbzeitstand.Die aufsteigende Tendenz in der Hagenbacher Mannschaft setzte sich in der zweiten
Halbzeit fort. Christian Bürger (11/2 Tore) setzte sich mit spektakulären
Aktionen im Angriff in Szene. Nach den Spielständen 12:11, 13:12, 15:14 und 17:15
wurden die Gäste durch den immer stärker werdenden Druck der Hagenbacher
Youngsters mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Das 19:15 (46.) war eine
Vorentscheidung. Die nie zurücksteckenden Kandeler fanden kein Mittel mehr, auch
ihre offene Deckung half nicht mehr. Vier Minuten vor Schluss konnte Frank Mohrmann
Christian Bürger nur noch regelwidrig am Torwurf hindern und erhielt dafür von
den gut leitenden Schiedsrichtern Röllrig/Weinert aus dem Saarland die rote Karte.
Auf Hagenbacher Seite muss der A-Jugendliche Mario Koch erwähnt werden, der in der
Endphase eingesetzt wurde und mit drei Toren einen ausgezeichneten Einstand hatte. Kandel
bezog die erste Auswärtsniederlage.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 27. Okt
|
Zum Zähne ausbeißen
LUDWIGSHAFEN (thc). Bissig in der Abwehr, druckvoll im Angriff: An der jungen Mannschaft der SG Gerolsheim/Laumersheim wird sich in der Handball-Verbandsliga noch so mancher die Zähne ausbeißen. Mit dem 30:24-Auswärtssieg setzte sie ihren Siegeszug bei der zu Hause erfolglosen SG Albersweiler/Ranschbach beeindruckend fort. Die Hausherren traten auf wie der Hase in der Fabel mit dem Igel. Jeder Treffer (nach dem 6:8 war das 11:10 die letzte Führung) war umsonst, weil die Abwehr keine Antwort hatte auf das variable Spieler der Gäste, die fast nach Belieben trafen und das Spiel mit der Viererserie zum 13:19 entschieden.Spitzenreiter bleibt die HSG Haßloch/Hochdorf II (27:19-Erfolg beim Tabellenletzten SVF Ludwigshafen), ebenfalls ungeschlagen ist der TV Hagenbach, der sich im Derby gegen den TSV Kandel vom 5:9-Rückstand nicht irre machen ließ. In der Schlussphase zog der TVH auf 24:19 davon und gewann mit 28:23. Hinter dem Spitzentrio klafft schon eine Lücke. Im Kommen ist die TS Rodalben, der nächste Gegner der SG Gerolsheim/Laumersheim: Das 23:21 gegen den TSV Wernersberg ist der dritte Sieg in Folge. Die 19:15-Führung (nach 14:13) geriet in Gefahr, aber Förster (zum 22:20) und Durm mit seinem einzigen Treffer machten Nägel mit Köpfen. Dumm stellte sich die TG Waldsee beim 21:21 gegen den TuS Heiligenstein an. Als Uwe Regenauer in der 44. Minute traf, führte sie mit 19:13. "Wir haben selbst verloren", konstatierte SGW-Spielleiter Klaus Zickgraf, nachdem eine 21:18-Führung verspielt worden war. Die beiden Kellerduelle endeten mit Auswärtssiegen. Iggelheim gewann mit zehn Treffern des Patrik Haas beim TuS Neuhofen mit 28:19, der TSV Speyer setzte sich in Schwegenheim durch. "In der Abwehr stimmt es nicht", übte Schwegenheims Andreas Schwarz nach dem 18:21 Selbstkritik. In der Phase zum 10:7 ließen die Hausherren zwei Strafwürfe aus (dann 10:11), nach dem 12:11 gerieten sie mit 15:18 in Rückstand.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 26. Okt. 99
|
LUDWIGSHAFEN (thc). Mit einem auf Konter heißen Jochen Hayer (zwölf
Tore) überrollte die HSG Haßloch-Hochdorf II den TV Schwegenheim mit 34:15.
Nachdem sie in der letzten Saison gerade so dem Abstiegsgespenst von der Schippe
gesprungen war, ist sie heuer in der Handball-Verbandsliga die große Nummer und
führt die Tabelle mit 8:0 Punkten an. |
TV Wörth will zu Hause als Gast Pokalrevanche
WÖRTH/KUHARDT (cau/gi/thc). Die Neuauflage des Nachbarschaftsderbys TV Wörth gegen TV Hagenbach ist eines der 16 Spiele der ersten Pokalhauptrunde der Männer des Pfälzer Handball-Verbandes. Neuauflage deshalb, weil sich der Oberligist TVW und der Verbandsligist TVH auch schon in der letzten Saison im Pokal gegenüber standen. Auch damals hatte Hagenbach, als Bezirksligist, lieber in Wörth gespielt - und war überraschend in die nächste Runde eingezogen. Heute will die Wörther Mannschaft von Uwe Beyerle, die in der gewohnten Halle als Gast auftritt, Revanche nehmen.Bezirksligist HF Annweiler empfängt den zwei Klassen höheren TV Ottersheim. In Kuhardt steigt morgen die Wiederholung des Meisterschaftsspiels der Oberliga gegen die VTV Mundenheim, das am vergangenen Spieltag in Mundenheim 26:26 endete. Verbandsligist TSV Kandel tritt zeitgleich beim Ligarivalen TG Waldsee an. Kandels Trainer Jürgen Kirsch legt sein Augenmerk auf die Punkterunde, er will keine Verletzung riskieren. Ebenfalls morgen tritt der TV Offenbach beim TSV Speyer an. Im Wettbewerb der Frauen hat das in den letzten beiden Pflichtspielen arg gebeutelte Kandeler Team am Sonntag Heimrecht gegen den Oberligakollegen TV Schwegenheim. Das Punktespiel vor drei Wochen gewann Kandel klar mit 18:9. Regionalligist TV Nußdorf greift zur gleichen Zeit beim klassentieferen TV Ruchheim in den Wettbewerb ein. Pokal-Programm Männer: TV Wörth - TV Hagenbach (heute, 18 Uhr), HF Annweiler - TV
Ottersheim (heute, 20 Uhr), TSV Kuhardt - VTV Mundenheim, TG Waldsee - TSV Kandel, TSV
Speyer - TV Offenbach (Sonntag, 18 Uhr)
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 9. Okt
|
Tenke vermisst Feuer im Spiel
ALBERSWEILER/KANDEL (thc/gi/ali). Ihre Heimspiel-Fans hat die SG Albersweiler/Ranschbach in der Handball-Verbandsliga vergrault: Das 21:23 am Sonntag Abend gegen den TuS Heiligenstein war die zweite Heimpleite der Saison. "Es war eine Wahnsinnsleistung der gesamten Mannschaft, vor allem im
kämpferischen Bereich", war Heiligensteins neuer Trainer Uwe Geier hinterher
voll des Lobes für seine Mannschaft. Die Gäste kompensierten ihre Ausfälle
mit dem reaktivierten Falk Schuhmacher gut, die Hausherren rieben sich beim 2:6 (10.) und
6:9 (15.) die Augen. Der Treffer zum 10:10 sollte die Gemüter nur kurz beruhigen.
Sven Piotrowski schoss zu viele Fahrkarten. TuS-Keeper Stefan Balzer stand fast immer in
der richtigen Ecke. Nach der Pause setzte sich der Gast erneut auf 12:16 (40.) ab, die SG arbeitete sich
wieder auf 16:17 (45.) heran. Der Ausgleich gelang jedoch nicht, Heiligenstein konnte
stets nachlegen. Mike Amon erlöste den TuS mit dem 21:23 von rechtsaußen und
beschwor beim Gastgeber eine Krise herauf. zwei Minuten vor Schluss stand das Spiel auf der Kippe, nach dem 22:22 kam mit dem
22:24 die Erlösung. Fast einziger Lichtblick für Coach Jürgen Kirsch war
Stefan Miltz, der neun Mal traf.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 6. Okt
|
Favoritenbürde belastet
LUDWIGSHAFEN (thc). Die SG Albersweiler/Ranschbach trägt schwer an der Favoritenbürde. Das 21:23 gegen den TuS Heiligenstein war bereits die zweite Heimniederlage in der Handball-Verbandsliga. SG-Trainer Sandor Tenke ("Da war kein Feuer drin") hatte schon vor dem Anpfiff ein ungutes Gefühl. Zu siegessicher sei ihm das Auftreten gewesen. "Wer ein bisschen Ahnung hat, weiß, das funktioniert nicht so schnell", entgegnete er gestern schlechter Stimmungsmache; "wir haben fast die komplette Mannschaft ausgetauscht, alle waren zu optimistisch. Ich hoffe, dass der Verein Geduld hat. Momentan brauchen wir zu viele Chancen, um zu gewinnen".In Siegerlaune sind die SG Gerolsheim/Laumersheim (24:18 beim TSV Iggelheim) und
Tabellenführer HSG Haßloch-Hochdorf II. Eine Viererserie brachte der HSG in
Waldsee die 21:13-Führung (51.), es endete mit dem dritten (25:17-)Sieg. Der TuS
Neuhofen stand bei eigener 15:13-Führung im Aufsteigerduell mit dem TSV Wernersberg
vor dem ersten Sieg. Stefan Winkler trat zum Siebenmeter an, traf - aber die
Schiedsrichter pfiffen die Aktion ab. Ein Mitspieler soll zu früh in den Kreis
eingetreten sein. Neuhofen verlor noch 15:17.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 5. Okt
|
OFFENBACH/OTTERSHEIM (nhk/fn/cau/thc/gi). "Das Spiel ist abgehakt, unsere Konzentration gilt nun dem ersten Heimspiel, wir müssen gewinnen." Klare Worte von Wolfgang Heckmann, dem Trainer des TV Offenbach. Am dritten Spieltag empfängt seine Mannschaft in der Handball-Oberliga die ungeschlagene TSG Friesenheim II (Sonntag, 18 Uhr).
"Aus Kuhardt bleiben uns ein Punkt und drei Verletzte: Jörg Gadinger Platzwunde auf dem Kopf, Alexander Herle Brustbeinprellung und Andreas Gensheimer Kapselanriss im Ellenbogen", sagte Heckmann im Rückblick auf das ihn nach klarer Führung nicht beglückende 19:19. Gegen Friesenheim sollten dieStärken, Schnelligkeit mit gutem Kombinationsspiel, ausgespielt werden. Vor
Mischler, David, Schuler sowie dem Ex-Ottersheimer Zwißler, schon zweimal bester
Torschütze der Gäste, kann er indes nur warnen. Auf die leichte Schulter lassen
die Friesenheimer sich nicht nehmen.
Zeitgleich am Sonntag hat der TV Ottersheim in der Bellheimer Spiegelbachhalle mit der TG
Oggersheim den zweiten Aufsteiger zu Gast. Beim anderen Neuling, TV Ruchheim, gab es
jüngst eine Niederlage. "Wir werden es mit einem hoch motivierten Gegner zu tun
haben, der unserer jungen Mannschaft nichts schenken wird", weiß Tainer
Gerhard Scheurer. Er bezeichnet die TGO als Filiale des ehemaligen TV Hochdorf, in der
viel Erfahrung stecke.
Der TV Wörth trifft am Sonntag um 18 Uhr in der Bienwaldhalle auf die TSG
Mutterstadt. Spielertrainer Uwe Beyerle möchte die kleine Serie (3:1 Punkte) gegen
die körperlich starken und eingespielten Gäste, die nach dem Punktgewinn gegen
den Meisterschaftsfavoriten SG Waldfischbach bestimmt mit viel Selbstvertrauen anreisen,
fortsetzen. Helmut Wesper fehlt aufgrund einer Knieverletzung.
Der TSV Kuhardt tritt heute Abend um 19.30 Uhr bei VTV Mundenheim aufs Parkett. "Von
Training zu Training geht's aufwärts, was die körperliche
Leistungsfähigkeit als auch das Zusammenspiel angeht", sagte
Rückraumspieler Stefan Haap. Mit sich selbst ist er auch noch nicht zufrieden:
"Es könnte, müsste besser gehen. Offensichtlich brauche ich noch meine
Zeit, um wieder auf Normalniveau zu kommen." In Mundenheim rechnet Haap mit einer
"reellen Außenseiterchance. Wir müssen es mit Abgeklärtheit,
Disziplin und guter Abwehr richten." Verliert die Mannschaft von Ingo Fackert, ist
sie schon wieder ganz hinten in der Tabelle.
Kutuns "Heimreise"
In der Verbandsliga kann Aufsteiger TV Hagenbach Tabellenführer werden.
Voraussetzung ist ein Sieg morgen um 17 Uhr beim TV Schwegenheim, die alte Mannschaft von
TVH-Keeper Attila Kutun. Die SG Albersweiler/Ranschbach, die sich in Speyer mit alter
Torlaune zeigte, empfängt morgen um 18 Uhr den TuS Heiligenstein, der TSV
Wernersberg tritt zeitgleich beim Mitaufsteiger TuS Neuhofen an. Eröffnet wird der
dritte Spieltag heute vom TSV Kandel mit dem Spiel beim Tabellenletzten SVF
Ludwigshafen (18 Uhr). Wer den ehrgeizigen Kandeler Coach Jürgen Kirsch kennt, der
weiß, dass ihn die unnötige Heimniederlage gegen Laumersheim mächtig
wurmt. Dieser Makel soll ausgemerzt werden.
Mutterstadt bietet Top-Team Paroli
SAARLOUIS/LUDWIGSHAFEN (thc). Hoppla HSG Haßloch-Hochdorf: Keeper Michael
Post rettete in Saarlouis mit einer Glanztat in den letzten Sekunden den (17:16)-Sieg des
Aufsteigers in der Handball-Regionalliga. Das war der zweite Streich. |
Für Scheurer noch eine Standortbestimmung
OTTERSHEIM/HAGENBACH (fn/cau/gi/thc). Handball-Oberligist TV Ottersheim muss sich
zum zweiten Saisonspiel beim TV Ruchheim (heute, 20 Uhr) warm anziehen: Der Aufsteiger
hat sich mit Spielern von HSC Frankenthal und VT Zweibrücken verstärkt.
Mit der Erwartung des ersten Saisonsieges fährt der TV Wörth zur Partie
gegen den ASV Ludwigshafen, die ebenfalls heute um 20 Uhr angepfiffen wird. Gegen den
letztjährigen Tabellenletzten tat der TVW sich zwar schwer in der vergangenen
Saison, die Punkte wurden aber eingefahren. Eine konzentrierte Leistung ist allerdings
Voraussetzung, wie Wörths Spielertrainer Uwe Beyerle anmerkt, damit dem ersten
doppelten Punktgewinn in der neuen Saison nichts im Wege steht. |
Wenn Torwart Andreas Thiel seinem Bruder zuschaut HANDBALL: Haßloch-Hochdorf startet gut dank Joachim Thiel - Wechselspiel im Kasten funktioniert - Rüdiger Benz hofft HASSLOCH/KUHARDT (thc). Es ging gut los beim Aufsteiger HSG Haßloch-Hochdorf
in der Handball-Regionalliga - dank einer Klasse-Leistung von Keeper Joachim Thiel in den
letzten 25 Minuten. Heute im Spiel bei der HG Saarlouis (19.30 Uhr) geht vielleicht
wieder mit Michael Post die Post ab. Auf sich aufmerksam machte Benz 1991 nach seinem Wechsel aus der Ottersheimer Jugend
zum TV Hagenbach. Mit Alexander Job und unter dem aus Ottersheim stammenden Trainer
Wilfried Job wurde die B-Jugend des TVH deutscher Vizemeister und in der nächsten
Saison 1993 DM-Dritter. Für Benz "drei super Jahre", ehe er zum TV
Ottersheim zurück ging und als A-Jugendlicher die Meisterschaft in der Verbandsliga
mitfeiern konnte. |
Klarer Erfolg der SGW
WALDFISCHBACH (thc). In der Oberliga gewann die SG Waldfischbach ihr Auftaktspiel
mit 29:17 gegen den ASV Ludwigshafen - nach wackligen 15 Minuten: Erst nach dem 8:8 und
mit Ludy für Singer im Kasten dominierten Karpouk und Co. Die zweite große Hausnummer der Liga, der TuS KL-Dansenberg, hatte Glück:
26:25 gegen Aufsteiger TV Ruchheim, der 18:15 führte, bei diesem Stand einen
Strafwurf verweigert bekam und zuletzt mit einem Strafwurf am eingewechselten TuS-Keeper
Brand scheiterte. |
zum Seitenanfang
Kommentar/Hintergrund:
Spezielles Training für "U21-Team"
OFFENBACH (nhk). "Gut vorbereitet und zuversichtlich geht das Heckmann-Team
auch in die neue Saison." Der neue Spielleiter des TV Offenbach, Franz Gadinger, ist
für die Meisterschaft in der Handball-Oberliga voller Zuversicht. Er löste
Roland Wagner ab, der auf zwölf erfolgreiche Jahre zurückblickt.
Der TVO stellt weiterhin das jüngste Team der Liga, es hat ein Durchschnittsalter
von rund 21 Jahren.Quelle:
(RON - RHEINPFALZ ONLINE) , Donnerstag,
9. Sep. 1999