Handball Männer Verbandsliga Pfalz 1999/2000 - Pressemeldungen:
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01. KW 03.-09.01.2000 | 52. KW 27.-02.01.2000 | 51. KW 20.-26.12.1999 |
50. KW 13.-19.12.1999 | 49. KW 06.-12.12.1999 | 48. KW 29.-05.12.1999 |
47. KW 22.-28.11.1999 | 46. KW 15.-21.11.1999 | 45. KW 08.-14.11.1999 |
44. KW 01.-07.11.1999 | 43. KW 25.-31.10.1999 | 42. KW 18.-24.10.1999 |
41. KW 11.-17.10.1999 | 40. KW 04.-10.10.1999 | 39. KW 27.-03.10.1999 |
38. KW 20.-26.09.1999 | 37. KW 13.-19.09.1999 | 36. KW 06.-12.09.1999 |
35. KW 30.-05.09.1999 | 34. KW 23.-29.08.1999 | 33. KW 16.-22.08.1999 |
Tenke spielt "im vierten Frühling" |
HANDBALL: TSV Speyer mit Löffler und Probst ohne
Abstiegsängste |
HAGENBACH (thc). Wolfgang Bechlars, dem Abteilungsleiter des
TV Hagenbach, schwante Unangenehmes vor dem Heimspiel gegen die SG
Albersweiler/Ranschbach. Tatsächlich zog der Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga
am Sonntagabend den Kürzeren, weil er sich den Schneid abkaufen ließ. |
Der TVH zeigte Nerven, versuchte nach dem
9:15-Pausenrückstand noch einmal alles, verkürzte auf 18:20 und 19:21, aber es
reichte nicht mehr. Auch weil Sandor Tenke, der Spielertrainer der Gäste, mit 45
Jahren anscheinend "seinen vierten Frühling hat" (Bechlars), gewann die SG
mit 25:20 und nahm Hagenbach den Heimnimbus. Ob es eine Eintagsfliege am 13. Spieltag war, wird der nächste Auftritt der SG beim Tabellenzweiten HSG Haßloch/Hochdorf II zeigen, der dem TuS Neuhofen keine Chance ließ (25:16). Denn die ersten Spiele im neuen Jahr verrieten vielleicht nur, wer in der Weihnachtspause fleißg war. Oben dran blieb auch die SG Gerolsheim/Laumersheim. Sie war "einfach eine Nummer zu groß für uns an diesem Tag", sagte Bernd Hoffmann vom TuS Heiligenstein zur 21:26-Heimniederlage. Nach drei Knipser-Toren in Folge zum 11:18 war für Heiligenstein jed e Chance vorbei. In Kandel kann Interimstrainer Frank Mohrmann (vorerst?) nicht mehr auf die streikenden Routiniers Bernd Heib und Stefan Miltz zurück greifen. Die Reaktion beider Spieler auf die Trennung von Jürgen Kirsch (saß auf der Tribüne) kurz vor Weihnachten. Bei der 19:20-Niederlage gegen den TSV Wernersberg fehlte den Hausherren dann auch noch ein Quentchen Glück. Nach dem 5:9 verkürzten sie auf 10:11 und 15:16 (48.), aber die Gäste schlugen immer wieder zurück (11:15, 15:18). Wohl keine Gedanken mehr um den Klassenerhalt muss sich der TSV Speyer machen. Mit Thorsten Löffler und dem von Kuhardt gekommenen Heiko Probst bezwang er den TSV Iggelheim mit 24:19. Das Comeback Löfflers (29), der im Mai sein letztes Spiel für den Zweitligisten SG Leutershausen machte, lockte 180 Zuschauer. Er wohne zwar in Frankfurt, habe aber in Speyer eine Freundin, bemerkte Spielleiter Heinz Kreutzenberger. Nach dem 13:12 waren die Hau sherren nicht mehr zu halten (17:12, 23:15). Drei Rote Karten gab es, zwei auf Iggelheimer Seite. Schlechte Karten hält der SVF Ludwigshafen, der gegen die TS Rodalben nur beim 4:3 noch führte, es bis zum 13:15 (49.) spannend hielt, dann aber sein Konzept und sich selbst aufgab. Erst nach dem 13:20 fielen die Tore zum 15:20-Endstand. "Wir geben nicht auf, aber es sieht extrem traurig aus", meinte SVF-Spielleiter Hans-Jürgen Schuler. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
TSV-Herren bleibt sogar Zeit zum Experimentieren |
HANDBALL: Ungefährdeter Freinsheimer 30:20-Erfolg zum
Abschluss der Hinrunde - Damen I ziehen knapp den Kürzeren |
FREINSHEIM. Mit einem ungefährdeten 30:20-Erfolg gegen
die TSG Friesenheim III schloss die erste Herren-Mannschaft des TSV Freinsheim die
Hinrunde in der Handball-Bezirksliga ab. Die Damen I unterlagen in der Oberliga dem
favorisierten TV Hauenstein knapp mit 18:20. |
Das Herren-Match begann ungünstig: Ralf Butzal fehlte wegen
eines Trauerfalls, Alex Zimpelmann knickte beim Warmlaufen um, konnte nicht spielen. So
verblieben Trainer Hans Jürgen "Jak" Jaekel mit Dirk Braus, Eric Abel und
Youngster Alexander Müller gerade mal drei "gelernte"
Rückraumspieler.
Doch nach fünf Minuten führte der TSV gegen die mäßigen
Gäste 3:0 und lag ab dem 4:1 stets mit drei Toren vorn. Kapitän Heiko Schneider
(bislang bester Werfer) hatte - nach zuletzt schwacher Leistung - seine alte
Treffsicherheit wieder gefunden. Dirk Braus und Eric Abel spielten mit viel
Übersicht, Martin Buschsieper griff bei einigen Würfen in die Trickkiste. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 11. Jan ![]() |
Bub-Sieben raubt TuS Neuhofen alle Illusionen |
HANDBALL: HSG Haßloch-Hochdorf II besiegt Gast mit 25:16
- van Nahmen: schlechter Start - Zweite Hälfte einseitig |
HASSLOCH. Das erste Spiel im neuen Jahrtausend ging für
Handball-Verbandsligist TuS Neuhofen kräftig in die Hose. Vor heimischem Publikum
gab sich die HSG Haßloch-Hochdorf II am Samstag Abend keine Blöße,
besiegte die Mannschaft von Spielertrainer Marc van Nahmen klar mit 25:16 (9:5). |
Und das obwohl HSG-Spielertrainer Roland Bub gleich auf drei
etatmäßige Rückraumspieler verzichten musste. "Wir hatten in der
letzten Viertelstunde eine Mannschaft auf dem Platz, deren Durchschnittsalter unter 20
Jahren lag", erklärte Bub. Er habe durchaus positive Ansätze gesehen,
obwohl das Spiel kein Maßstab sein dürfe, so Bub weiter. "Die harten
Brocken kommen noch", weiß er um die Stärken anderer Teams. Enttäuschung dagegen bei Neuhofens Goalie und Coach Marc van Nahmen. "Das war ein schlechter Start ins neue Jahr", brachte er die Leistung seiner Mannen auf den Punkt. "Unsere Punkte müssen wir jetzt woanders holen." Dabei sah es zu Beginn gar nicht mal so schlecht aus für die Gäste, jedoch nur, weil Haßloch-Hochdorf unter einer enormen Ladehemmung litt, reihenweise Bäll e an den Pfosten setzte. Aber auch die Neuhofener hatten einige "tausendprozentige" Möglichkeiten, die sie leichtfertig vergeigten. Bis zum 6:5 in der 20. Minute blieb der TuS dran. Dann zog Spielertrainer Bub seine Trainingsjacke aus, sorgte auf dem Feld für frischen Wind. Mit einem Dreierschlag durch Linksaußen Christoph Holla und Bub (2) arbeitete die HSG einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. In der zweiten Spielhälfte war es eine "One-Team-Show", nämlich die der HSG Haßloch-Hochdorf II. Da half es auch nicht, dass van Nahmen die Anweisung gab, seinen Spielertrainer-Kollegen Bub in Manndeckung zu nehmen. Kontinuierlich bauten die Gastgeber ihren Vorsprung aus, vom 10:5 in der 32. Minute durch Sven Koryciorz bis zur Neun-Treffer-Führung in der 45. Minute (17:8) durch den wuchtigen Rückraumkanonier Mike Nunheim. Die Neuhofener Abwehr schaute mehrfach völlig desillusioniert zu. Zwar verkürzte Tobias Grehl in der 57. Minute für die T uS-Mannen nochmals auf sieben Treffer, doch da war das Spiel längst gelaufen. So spielten sie HSG Haßloch-Hochdorf II: Lehmann - Nunheim (7/1), Koryciorz (2), Ritter
(1)- Lied, Hayer (2), Holla (6)- Bub (4/1), Simon Julier, Hutter (2), Paulick (1). |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Stattmüller "abgeräumt" |
HANDBALL-VERBANDSLIGA: 20:15-Sieg der TSR |
LUDWIGSHAFEN. Die TS Rodalben ist mit dem 20:15 (9:7)-Sieg am
Samstagabend beim SVF Ludwigshafen den führenden Mannschaften der
Handball-Verbandsliga auf den Fersen geblieben. |
Der Tabellenletzte konnte nur bis zum 5:5 Paroli bieten. Dann war
die Turnerschaft bis zum 9:7-Halbzeitstand diese beiden Tore einfach besser.
Kam die Truppe von Trainer Peter Matheis in der ersten Halbzeit noch ohne
Zeitstrafe aus, quittierte sie im zweiten Spielabschnitt gleich sechs Zeitstrafen, ohne
aber dabei Gefahr zu laufen, dass die Gastgeber gefährlich aufkamen. Sehr gut hielt
in der zweiten Hälfte TSR-Torhüter Markus Priester. TS Rodalben: Priester - Müller (4), Menzel (3), Stattmüller (3),
Förster (3/3), Pfundstein (2), Fabacher (2), Durm (2), Schiel (1), Johann. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
SG bringt harte Gangart nicht aus dem Konzept |
HANDBALL: 26:21-Sieg beim TuS Heiligenstein |
DUDENHOFEN In der Verbandsliga bleibt die Spielgemeinschaft
Gerolsheim/Laumersheim durch einem verdienten 26:21 (12:7)-Auswärtserfolg in der
Dudenhofener Ganerbhalle über den TuS Heiligenstein weiterhin im Bereich um die
begehrten Aufstiegsplätze in die Handball-Oberliga. |
Obwohl die SG nur einen Trainingseinheit innerhalb der letzten
drei Wochen absovieren konnte, präsentierte sich das Team beim letzten
Vorrundenspiel in einer blendenden Verfassung. SG-Trainer Wolfgang Straßner ist
somit eine schwere Last von den Schultern gefallen, wusste er vor dem Spiel doch nicht
genau, wie sich seine Mannschaft nach kurzen Winterpause darstellen würde. "Unser schnelles Spiel haben wir teilweise umgesetzt", war
Straßner mit der Vorstellung seiner Truppe mehr als zufrieden. "Es ungemein
wichtig, dass wir das Kampfspiel angenommen haben", meinte der Coach, der auch mit
ansehen musste, wie Gastgeber Heiligenstein eine sehr harte, aber gänzlich
unnötige Gangart vorlegte. Die SG musste zunächst einen 2:3 Rückstand
hinnehmen, erst danach gelang eine Serie von vier Toren in Folge zur 6:3-Führung.
Nun lief der Tabellendritte nicht mehr Gefah r, die Begegnung zu verlieren, was die
Gastgeber mit einer unverständliche Härte quittierten. "Das war absolut
unnötig", konnte sich Straßner auch keinen reim auf das Verhalten der
Heiligensteiner Mannschaft machen, fehlende technische Visiertheit mit Härte
ausgleichen zu wollen. Die SG-Spieler ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie
hielten mit spielerisch fairen Mitteln dagegen. Rohmann - Niebler (5), Koch, Ch. Knipser (6) - St. Knipser (5), Lerzer, Keiser (3/1) - Kuhn, Straßner (3), Sauer (3), Weppler (1/1). Beste Spiele r: Niebler, Ch. Knipser, St. Knipser - H. Schwarz, Amon. - Zeitstrafen: 9/1. - Schiedsrichter: Starker/Starker (Albersweiler/Ranschbach). - Zuschauer: 110. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Durchschnittliche Leistung reicht zum Erfolg |
HANDBALL: TSV Speyer bezwingt TSV Iggelheim vor 120 Zuschauern
mit 24:19 |
SPEYER. Einen 24:19 (12:9)-Heimsieg verbuchte Verbandsligist
TSV Speyer vor 120 Zuschauern gegen TSV Iggelheim. Die hart umkämpfte Partie war
allenfalls Durchschnitt. |
Der TSV präsentierte sich in den ersten 20 Minuten als
Kontermannschaft. Aber nicht nur mit dem Ball, sondern auch ohne das runde Leder hatte
das Spiel viel zu bieten. Schon in der achten Minute musste der Speyerer Kevin Rolle, der
nach einem Foul seinen Gegenspieler getreten hatte, den Dienst auf dem Feld mit dem roten
Karton quittieren. In der 26. Spielminute tat es ihm der Iggelheimer Reiner Lidy gleich.
Kurz vor der Halbzeit ging dann auch Urban Heim nach der dritten Hinausstellung duschen.
Das schnelle Spiel der Speyerer trug wenig Früchte. Mehr als ein drei-Tore-Polster beim 10:7 durch Neuzugang Torsten Löffler (26.) war nicht drin. Die Gäste schlugen sich wacker und vor allem Routinier Patrick Haas sorgte immer wieder für den Anschluss. Hätte Richard Klamm in der 22. Minute einen Strafwurf nicht an die Latte geworfen, wäre das 7:7 gefallen. So gingen die Domstädter mit einer 12:9-Führung im Rücken in die Kabine. Iggelheim blieb auch nach dem Seitenwechsel dran. Christian Baßler verkürzte gleich nach Wiederbeginn zum 10:12, Claus-Dieter Kreutzenberger vergab einen Strafwurf für Speyer, und Haas gelang auf der anderen Seite das 11:12. Doch der Ausgleich blieb den Gästen versagt. Das ständige Unterzahlspiel wegen Zeitstrafen im zweiten Durchgang ließ kein Iggelheimer Aufbäumen zu. Vom 14:12 (40.) bis zum 17:12 (45.) legten die Gastgeber den Grundstein zum Erfolg. Den Vorsprung retteten die Speyerer über 19:15 (51.), 23:15 (56.) bis zum 24:19-Erfolg ins Ziel. (arz) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Auch zum Geburtstag kein Heimsieg |
HANDBALL: TuS Heiligenstein - SG Gerolsheim/Laumersheim 21:26
|
RÖMERBERG. Verbandsligist TuS Heiligenstein beendete die
Vorrunde in eigener Halle ohne einen einzigen Sieg. Auch im ersten Heimspiel im Jahr 2000
gab es keinen doppelten Punktgewinn. Stattdessen verloren die TuS-ler, die so gerne ihrem
Coach einen Sieg zum Geburtstag geschenkt hätten, gegen den Titelaspiranten SG
Gerolsheim/Laumersheim mit 21:26. |
Die Straßner-Truppe wurde den Vorschusslorbeeren von
Heiligensteins Coach Uwe Geier gerecht und entpuppte sich wahrlich als spielstarke
Mannschaft, die an diesem Tag für den TuS einfach eine Nummer zu groß war.
Immer wenn beim TuS an diesem Tag ein Funke Hoffnung aufleuchtete, traten auf des Gegners
Seite die beiden Knipser-Brüder in Erscheinung und "knipsten" dem TuS die
Lichter aus. Die Heiligensteiner führten vor 100 Zuschauern in der Ganerbhalle mit 3:2, ehe Stefan und Christian Knipser ihre Mannschaft mit 6:3 in Front schossen. Auf Heiligensteiner Seite stand im weiteren Spielverlauf ein paarmal das Torgebälk im Weg. Die TuS-ler nutzten ihre Chancen nicht konsequent genug, lediglich Henning Schwarz war es vorbehalten, in Durchgang eins noch zu treffen. Zwar verkürzte Heiligenstein bis zur 28. Spielminute auf 7:9, doch drei Gerolsheim/Laumersheimer Treffer bis zum Halbzeitpfiff sorgten wieder für klare Verhältnisse. In Halbzeit zwei das gleiche Bild: Heiligenstein bemüht, das Spiel noch einmal herumzureißen, doch die Spielgemeinschaft agierte konsequent weiter und nutzte ihre Möglichkeiten eiskalt aus. Pech für die TuS-ler, dass beide Torhüter, Matthias Bruch und Stefan Balzer, sich kaum nennenswert in Szene setzten und nicht der gewohnte Rückhalt für ihre Abwehr waren. Hoffnung keimte noch einmal auf, als dem TuS drei Treffer in Folge zum 11:15 gelangen, doch die Antwort folgte auf dem Fuß: Stefan Knipser "lochte" dreimal von Außen ein, und das Spiel war entschieden. Die restliche Viertelstunde nutzte Heiligenstein dann noch zur Ergebniskorrektur zum 21:26. Sicherlich erschwerend für den TuS war auch das ungleiche Verhältnis an Zeitstrafen: Acht Mal mussten die Heiligensteiner die Strafbank drücken, während die Schiedsrichter Alex und Martin Starker für Gerolsheim/Laumersheim nur eine Demission aussprachen. (heb) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 10. Jan ![]() |
Kandels Trennung von Kirsch schlägt hohe Wellen |
HANDBALL: Trainer enttäuscht über den Zeitpunkt -
Mutterstadts Oest auf jeden Fall nach Ramstein |
RAMSTEIN/KANDEL (thc). Ein angekündigter und ein
vollzogener Trainerwechsel haben in der Pfalz das Handballjahr "abgerundet".
Neuer Trainer beim Oberligisten TV Ramstein wird nach der Runde Joachim Oest, dessen
aktuelle Mannschaft, die TSG Mutterstadt, heute um 18.30 Uhr den TV Offenbach erwartet.
Verbandsligist TSV Kandel hat sich von Jürgen Kirsch getrennt. |
"Die Trennung erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen",
heißt es von Vereinsseite in Kandel. Es gebe mehrere kleine Gründe, die sich
aufgelistet hätten, teilte Führungsmitglied Dieter Lavan mit. In der
Weihnachtspause habe man ein positives Zeichen setzen wollen. Kirsch sagte dazu:
"Ich bin sportlich über die Entscheidung sehr enttäuscht, was den
Zeitpunkt angeht". Sicher habe es Differenzen über das Leistungsniveau der
Mannschaft gegeben: "Wir waren angetreten, eine konstantere, bessere Leistung zu
bringen." Mit 13:11 Punkten blieb die Mannschaft hinter den Erwartungen zurück. Welches Gesicht sie im letzten Vorrundenspiel gegen den TSV Wernersberg (heute, 18 Uhr) haben wird, ist nicht bekannt. Einige Spieler sollen sich mit Kirsch solidarisiert, andere sich gegen ihn gestellt haben. Offenbar hatte der Verein die Sorge, dass Nachwuchsspieler abwandern. Das Traini ng hat Frank Mohrmann, Coach der zweiten Mannschaft, übernommen, unterstützt wird er von den früheren Oberligaspielern Thomas Dieringer und Willi Flick. Joachim Oest sagte zum angekündigten Wechsel, ihm sei klar gewesen, dass er ein viertes Jahr in Mutterstadt nicht machen werde. Der TV Ramstein habe ihm Perspektiven geboten. Der in Westhofen wohnende Oest verdeutlichte, dass er ja nicht so weit fahren würde für eine Mannschaft, die schwächer sei als seine jetztige. TVR-Abteilungsleiter Roland Kirsch teilte mit, der Verein wolle mit einem kompetenten Trainer in zwei Jahren eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen. Oest kommt auch, wenn Ramstein absteigen sollte. Fünf ehemalige A-Jugendspieler hätten schon integriert werden können. Zum "Neuaufbau" gehört auch, dass beim Spiel gestern gegen Kuhardt erstmals Klaus Schuster die Regie hatte. Der 65-Jährige, lange Jahre Verbandstrainer im Saarland, helfe dem Verein aus und w erde die Saison zu Ende machen, sagte Kirsch. Bisher war Jürgen Hinkelmann Interimstrainer. Mutterstadts Abteilungsleiter Klaus Maischein sagte dazu, Oest habe schon eine Zeitlang angekündigt, dass er eine neue Aufgabe suche. Nach der Saison werde Vaso Goncin, derzeit Vertragsspieler bei HSG Haßloch-Hochdorf, sein Nachfolger. Neue Wege beschreiten die pfälzischen Verbandstrainer Klaus Bethäuser und Anita Teutsch in der Vorbereitung der Mädchenauswahl Jahrgang '83 auf die erste DM für Auswahlmannschaften Ende März in Schifferstadt: In der Heinrich-Ries-Halle Ludwigshafen misst sich die Auswahl am Sonntag mit den Ober- und Verbandsligisten TV Schifferstadt, TSG Haßloch und SG Albersweiler/Ranschbach. Beginn: 13.30 Uhr. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 8. Jan ![]() |
Ex-Nationalspieler Löffler und Probst wieder beim TSV
Speyer |
HANDBALL: Verbandsligist will mit früheren
Leistungsträgern Klasse erhalten - Beide spielberechtigt - Trainer Reich:
Unheimliche Verstärkungen |
SPEYER. Mit den Rückkehrern Torsten Löffler (SG
Leutershausen) und Heiko Probst (TSV Kuhardt) will Verbandsligist TSV Speyer im Jahr 2000
den Klassenerhalt schaffen. Darüber informierte Abteilungsleiter Klaus-Peter Schulze
gestern die RHEINPFALZ. |
Die Spielberechtigungen für die beiden liegen laut Schulze
vor. Löffler, der aus beruflichen Gründen nach zehn Jahren beim Erst- und
Zweitligisten SG Leutershausen zum Rundenabschluss 1998/99 seine Karriere beendete, werde
wahrscheinlich am übernächsten Wochenende im Heimspiel gegen den TSV Iggelheim
auflaufen. Der 29-Jährige ist ein Eigengewächs des TSV Speyer, spielte dort in der Jugend und unter dem damaligen Trainer Karl-Heinz Urschel im oberen Drittel der Regionalliga mit. Er stand in der Junioren- und der A-Nationalmannschaft. Dort bestritt er unter Armin Emrich drei A-Länderspiele. Eine Verletzung und der Abstieg mit Leutershausen verhinderten noch mehr Einsätze. Torsten Löffler ist gelernter Bankkaufmann und studierte während seiner Zeit in Leutershausen Betriebswirtschaft. Heute arbeitet er als Diplom-Kaufmann bei der Deutschen Genossenschaftsbank in Frankfurt. Seine Familie u nd die Freundin leben in Speyer. Um ihm die Teilnahme am Training zu ermöglichen, habe der Verbandsligist extra sein Training auf Freitagabend verlegt, sagte Schulze. Löfflers Vater Rudi, TSV-Trainer Hans-Peter Reich und Spieler Ralf Schröder hätten den vielseitig einsetzbaren Löffler überredet, wieder für Speyer auf Torejagd zu gehen. In Leutershausen spielte er auf Linksaußen. Schulze verbindet "hohe Erwartungen" mit dem Engagement Löfflers: "Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten. Wir haben talentierte Nachwuchsspieler, für die wir zumindest die Verbandsliga anbieten wollen." Ob Löffler dem TSV auch nach Saisonende zur Verfügung stehe, sei noch nicht sicher. Gegen Iggelheim wird auch Heiko Probst wieder mit von der Partie sein, der mit Löffler in der Jugend spielte und den TSV einst in Richtung Regionalliga (TSG Haßloch) verließ. Bis September trat er für den Oberligisten TSV Kuhardt an. "Beide sind gestandene Spieler und unheimliche Verstärkungen", sagte TSV-Trainer Reich gestern zur RHEINPFALZ. "Ich hoffe, dass wir mit der Erfahrung von Löffler die Spiele gewinnen, die wir bislang vergeigt haben." Die meisten Gegner seien keine Nummer zu groß für den TSV. Löffler könne er auf allen Feldpositionen mit Ausnahme am Kreis und auf Rechtsaußen einsetzen. Er sei auch für die Abwehr eine Verstärkung. Probst sieht Reich für den Rückraum und auf Rechtsaußen vor: "Es ist immens wichtig, einen Linkshänder in der Mannschaft zu haben. "Jedes Spiel in der Verbandsliga ist schwer, auch mit Löffler", blickt der Trainer der Partie gegen Iggelheim entgegen: "Wir müssen die Heimspiele gegen Iggelheim und Neuhofen unbedingt gewinnen, um Luft im Abstiegskampf zu bekommen." Reich freut sich, dass sein Kader nun auf 13 Feldspieler gewachsen ist und er wieder über mehr Alternativen verfügt. (mer) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 29. Dez ![]() |
Tabellenführer sackt noch zwei Punkte ein |
HANDBALL: TV Hagenbachs souveräner Sieg |
HAGENBACH (arz). Als Tabellenführer hat der TV Hagenbach
in der Handball-Verbandsliga noch eine Schippe draufgelegt: Nach dem 26:15 (13:5)-Sieg
beim TV Schwegenheim im Nachholspiel hat er drei Punkte Vorsprung. |
Die abstiegsgefährdeten Schwegenheimer präsentierten
sich in Weihnachtslaune, ließen sich fast ohne Gegenwehr überrollen. Nie
hatten die Louis-Zöglinge auch nur den Hauch einer Chance, den jungen
"Goliath" bei diesem ungleichen Duell aus dem Gleichgewicht zu bringen. Schnell
hatten Bürger und Co das Heft mit der 5:0-Führung (11.) in der Hand. Von den Gastgebern war bis dahin nichts zu sehen. Gegen die langen Kerle in der Hagenbacher Defensive fehlten dem Rückraum die Durchschlagskraft. Auch an den Kreis war kein Durchkommen, die Hagenbacher Defensive schien unüberwindbar. Erst in der zwölften Minute gelang dem TVS der erste Treffer durch Andreas Schwarz zum 1:5. Eine Vielzahl von technischen Fehlern, vielleicht auch schon ein wenig Resignation beim TVS gaben den Gästen die Möglichkeit, die Führung auszubauen: 10:1 für den TVH (19.), 11:3 (24.) und schließlich die 13:5-Halbzeitführung. Auch nach dem Wiederanpfiff der Unparteiischen Leava/Wolf (TSG Mutterstadt) konnten die Schwegenheimer den Hagenbacher Kantersieg nicht verhindern. Konter um Konter liefen die Gäste auf das Tor von Andreas Hohmann und gestatteten der Louis-Sieben nu r wenig Ergebniskosmetik. 6:17 (36.), 8:20 (42.), 12:22 (53.) und 13:25 (58.) waren die Stationen in Hälfte zwei. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 22. Dez ![]() |
Handball am wochenende: Dudenhofens Frauen frieren sich ins Viertelfinale
|
Favoritenrolle in Neuhofen bestätigt - Verbandsligist TVS
von Hagenbach vorgeführt |
SPEYER. Während Dudenhofens Damen im Pokal froren und
siegten, erhielt Verbandsligist Schwegenheim eine Lehrstunde. Den Lingenfelder
Männern machte der Schnee einen Strich durch die Rechnung. |
Verbandsliga, Männer TV Schwegenheim - TV Hagenbach 15:26 In Weihnachtslaune präsentierte sich gestern der TV Schwegenheim im Nachholspiel gegen den TV Hagenbach. Vor 70 Zuschauern schenkten die Einheimischen, die sich fast ohne Gegenwehr abfertigen ließen, beide Punkte bei der 15:26 (5:13)-Klatsche regelrecht her. Nie hatten die Louis-Zöglinge auch nur den Hauch einer Chance, Goliath bei diesem ungleichen Duell aus dem Gleichgewicht zu bringen. Schnell hatten Bürger und Co das Heft mit der 5:0-Führung bis in die elfte Spielminute in der Hand. Von den Gastgebern war bis dahin nichts zu sehen. Gegen die langen Kerle in der Hagenbacher Defensive fehlten dem Rückraum die Durchschlagskraft. Auch an den Kreis war kein Durchkommen, die Hagenbacher Defensive schien unüberwindbar. Erst in der zwölften Minute gelang dem TVS der erste Treffer durch Andreas Schwarz zum 1:5. Eine Vielzahl von te chnischen Fehlern, aber vielleicht schon ein wenig Resignation beim TVS, gaben den Gästen die Möglichkeit, die Führung auszubauen. 10:1 (19. Minute), 11:3 (24.) und schließlich 13:5 Halbzeitstand waren die Stationen aus Hagenbacher Sicht. Auch nach dem Wiederanpfiff der beiden Unparteiischen Leava/Wolf (TSG Mutterstadt) konnten die Schwegenheimer den Hagenbacher Kantersieg nicht verhindern. Konter um Konter liefen die Gäste auf das Tor von Andreas Hohmann und gestatteten der Louis-Sieben nur wenig Ergebniskosmetik. 6:17 (36.), 8:20 (42.), 12:22 (53.) und 13:25 (58.) waren die Stationen in Hälfte zwei. (arz) Bezirksliga, Männer SV Meckenheim - HSV Lingenfeld ausgefallen Die Begegnung fiel aus, weil sich die Lingenfelder wegen des über Nacht eingesetzten Schneefalls und der daraus resultierenden schlechten Verkehrsverhältnisse nicht in der Lage sahen, gestern Morgen die Fahrt nach Meckenheim anzutreten. (ali) (ali) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 20. Dez ![]() |
Konter und die Künste von Keeper Kutun |
HANDBALL-VERBANDSLIGA: Aufsteiger TV Hagenbach nach 27:21-Sieg
erstmals auf dem ersten Platz |
ANNWEILER/ALBERSWEILER (thc/gi). Bis auf den neuen
Tabellenführer TV Hagenbach, der am Sonntag noch ein Nachholspiel bestreitet, haben
die vier südpfälzischen Handball-Verbandsligisten das Meisterschaftsjahr 1999
mit dem zwölften Spieltag abgeschlossen. |
Der TV Hagenbach holte am Sonntag beim TuS Neuhofen den dritten
(27:21-)Auswärtssieg. In der ersten Halbzeit tat er sich gegen die gut agierenden
Neuhofener schwer und rannte einem Rückstand hinterher, bevor kurz vor dem
Seitenwechsel das 9:9 und 9:10 gelang. Ein Garant, dass der TVH nicht deutlich in
Rückstand geriet, war wieder einmal Keeper Atilla Kutun. Nach der Pause nutzte
Hagenbach seine Chancen konsequenter, erzielte das 9:13 und - nach dem 15:17 - durch vier
Konter der beiden Außen Stefan Rödel und Bernd Müller das 15:21. Beim
17:25 (53.), inzwischen hielt Christian Glaser ähnlich souverän wie Atilla das
Hagenbacher Gehäuse sauber, war die Begegnung endgültig entschieden. Die sicher leitenden Schiedsrichter mussten in dieser fairen Begegnung lediglich vier Zeitstrafen aussprechen. Mit diesem Sieg setzte sich der TV Hagenbach, da die HSG Haßloch/Hochdorf II gegen Iggelheim verlo r, erstmals an die Tabellenspitze. Er hat es in der Hand, sich durch einen Sieg im Nachholspiel in Schwegenheim sogar leicht von der Konkurrenz abzusetzen. TSV Wernersberg mit Moral Der Tabellenvierte TSV Wernersberg setzte sich hauchdünn mit 24:23 gegen den TuS Heiligenstein durch. Wieder einmal ein Sieg, bei dem man sich über Spannung nicht beklagen
konnte. In einem über weite Strecken guten Spiel, das phasenweise von Hektik
geprägt war, lag Wernersberg meist im Rückstand, hatte diesmal aber das
Glück des Tüchtigen auf seiner Seite und behielt auch im letzten Heimspiel der
Vorrunde seine makellos weiße Heimspielweste.
Einwur f 8./9. Januar: TSV Kandel - TSV Wernersberg, TV Hagenbach - SG Albersweiler/Ranschbach. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 15. Dez ![]() |
Stolperstein Iggelheim |
HANDBALL: Hagenbach dominiert Verbandsliga |
HASSLOCH (thc). Der TV Hagenbach, der am Sonntag noch das
Spiel beim TV Schwegenheim nachzuholen hat, ist nach dem zwölften Spieltag
souverän Tabellenführer in der Handball-Verbandsliga. Während er das
Aufsteigerduell in Neuhofen gewann, strauchelte die HSG Haßloch-Hochdorf II im
Auswärtsspiel in der Haßlocher Pfalzhalle gegen den TSV Iggelheim. |
"Es hat alles gepasst", sagte Iggelheims Trainer Bernd
Klein nach dem 24:21-Sieg - mit fünf Toren in Folge in den letzten Minuten, obwohl
Mark Decker mit der dritten Zeitstrafe in der 57. Minute disqualifiziert wurde. 0:3 lag
sein Team hinten, nach dem 8:5 sah es in Halbzeit zwei beim 13:14, 15:17 und 19:21 wieder
nicht gut aus, aber Iggelheim zeigte Moral und kämpfte die ersatzgeschwächten
Gäste nieder. Kleins Wunsch für den Gabentisch: solch eine Leistung auch gegen
vermeintlich schwächere Mannschaften. Hagenbach legte mit drei Toren in Folge zum 9:13 den Grundstein zu seinem 27:21-Sieg. Neuhofen probierte es nach dem 15:18 mit einer offensiveren Abwehr und scheiterte (16:23). Die SG Gerolsheim/Laumersheim betrieb nach zwei Niederlagen gegen die Top-Teams "Seelenmassage", wie Trainer Wolfgang Straßner zum 29:16-Sieg gegen den TSV Speyer sagte (über 10:5, 20:8). Verfolger TSV Wernersberg riss ein sche inbar verlorenes Spiel aus dem Feuer, besiegte den TuS Heiligenstein nach 16:19-Rückstand mit 24:23. Sven Leonhardt avancierte in der Schlussphase mit vier Treffern zum Matchwinner. Nach seinem 23:23-Ausgleich brachte Frank Schuhmacher den entscheidenden Treffer unter. Nach einer Dreierserie zur scheinbar entscheidenden 21:14-Führung zitterte sich die TG Waldsee zum 25:24-Heimsieg gegen den TSV Kandel. Die Gäste waren in der 53. Minute wieder dran (23:21). Holger Engel erlöste seine Mannschaft mit dem 25:23 (58.), für Kandel traf nur noch Jochen Miltz. Die TS Rodalben tat sich bis zum 13:13 schwer gegen den TV Schwegenheim, nachdem Christian Förster schon in der Anfangsphase verletzt ausgeschieden war. Mit dem 18:14 war der Bann gebrochen, die TSR gewann mit 27:22. Einen offenen Schlagabtausch boten die SG Albersweiler/Ranschbach und SVF Ludwigshafen im Abstiegskampf. Die 18:15-Führung reichte den Hausherren nicht (24:24), erst nach dem 27: 24 durch Joachim Held hatte die Tenke-Sieben den wichtigen Heimsieg unter Dach und Fach. Endstand: 27:25. Das Spiel in Schwegenheim läuft am Sonntag ab 17 Uhr. Weiter geht's erst am 8./9. Januar. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 14. Dez ![]() |
TG Waldsee hält Fahne hoch |
HANDBALL: Einziger Verbandsligist mit Sieg - Heiligensteiner
"Drama" |
SPEYER. Die TG Waldsee feierte als einzige
Verbandsliga-Mannschaft der Region am Wochenende mit 25:24 gegen Kandel einen Sieg.
Heiligenstein (23:24 gegen Wernersberg), Schwegenheim (22:27 gegen Rodalben) und TSV
Speyer (16:29 gegen Laumersheim) gingen leer aus. |
LAUMERSHEIM. Ohne Erfolg kamen die Handballer des TSV Speyer von
ihrer Reise zur Spielgemeinschaft Gerolsheim/Laumersheim am Sonntag zurück. Mit
16:29 (7:15) musste sich die Reich-Sieben deutlich geschlagen geben. "Die Gastgeber
haben wirklich schönen und guten Handball gespielt und völlig verdient
gewonnen", verteilte der Speyerer Trainer Hansi Reich nach dem Spiel Komplimente an
den Gegner. Mit 3:2 hatten die Laumersheimer schnell die Führung und beim 8:4 schon das Kommando übernommen. Gegnerische Fehler wurden sofort in Tempogegenstöße umgemünzt, gegen die auch ein gut aufgelegter Mathias Renner im TSV-Tor völlig machtlos war. "Unsere Fehler wurden heute sofort bestraft und wir wurden blitzschnell überrollt", musste der Speyerer Coach die Übermacht anerkennen. Für Speyer trafen: Keller (4), Schröder (3), H.-P. Reich, J. Reich und S. Bechtel (je 2), Renner (1/1). (arz) RODALBEN. Keine Weihnachtsgeschenke für die Männer des TV Schwegenheim. Die Sieben von Trainer Christian Louis musste bei der TS Rodalben Federn lassen und verlor mit 22:27 nach einen 11:11-Unentschieden zur Pause. Probleme hatten die Schwegenheimer zu Beginn vor allem in der Defensive. Gegen den Rodalbener Goalgetter schien kein Kraut gewachsen und so erzielte Stefan Müller insgesamt acht Tore. Dennoch gelang den TV'lern immer wieder der Anschluss. Der 8:6-Vorsprung der Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit war beim 8:8 wieder egalisiert. In der kampfbetonten Partie pfiffen die beiden Unparteiischen Scalici/Ohlinger (TV Edigheim) beim 11:11-Gleichstand zur Halbzeitpause. Auch beim 13:13 konnte die Louis-Truppe noch Anschluss halten, doch Rodalben brachte die Schwegenheimer mit einer doppelten Manndeckung gegen den Rückraum aus dem Tritt. Über 15:13, 18:14 und 23:18 konnten sich die Hausherren langsam aber sicher absetzen und Schwegenheim auf Distanz halten. < br> Die Schwegenheimer Tore erzielten: Louis (6/5), Gräf (5), M. Thomas (3), Schaaf, Kohler und Bummel (je 2), Schwarz (1). (arz) WERNERSBERG. Da haben die Handballer des TuS Heiligenstein eine großartige Leistung gezeigt, standen aber nach dem Match beim Aufsteiger TSV Wernersberg wieder einmal mit leeren Händen da. 24:23 hieß es am Ende eines spannenden Spiels für die zu Hause noch ungeschlagenen Gastgeber. Die ohne Markus Lemmert, Christian und Henning Schwarz angetretenen TuS'ler hatten es dabei vor 200 Zuschauern noch kurz vor Schluss in der Hand, für eine Überraschung zu sorgen. 19:16, 22:20 und 23:22 führte die Geier-Truppe, der dann letztlich die Kraft fehlte, das Spiel nach Hause zu bringen. "Das war ein Superspiel, doch wir hatten heute kaum Alternativen auf der Bank, der Rückraum war ausgepowert", bestätigte der Römerberger Coach eine starke Leistung. Schon der erste Durchgang der umkämpften, aber fai ren Partie war nichts für schwache Nerven. 13:12 führten die Gastgeber beim Gang in die Kabinen, während der TuS nach dem Wiederanpfiff mit 16:14 (36. Minute) das Heft in die Hand nahm und die Führung verdientermaßen ausbaute (19:16, 50. Minute). Wernersberg ließ allerdings nicht locker, beim TuS häuften sich, bedingt durch den enormen Kräfteverschleiß, die Fehler, das Spiel kippte. Tore: Weiß (7/1), Amon (5), Müller (4), Dirk Walburg (3), Jan Walburg (3/1), Klein (1). (heb) WALDSEE. Die Verbandsliga-Handballer der TG Waldsee haben es gestern unnötig spannend gemacht. Vor 180 Zuschauern schlugen die Schindler-Schützlinge den TSV Kandel mit 25:24 (15:11), verspielten dabei fast einen sicheren 21:14-Vorsprung aus der 44. Spielminute. Waldsees Trainer Thomas Schindler verordnete Kandels Linkshänder Jens Rührer (4/1 Tore) abwechselnd Manndeckung durch Christian Jacob oder Heiko Reiland. Dadurch hatte S tephan Miltz auf Halblinks viel Platz, nutzte diesen zu acht Treffern. Auf der Gegenseite erhielt Holger Engel einen Schattenmann. TG-Kreisläufer Volker Knörr hatte dadurch sehr viel Raum, nutzte diesen mit sieben Treffern und avancierte neben TG-Torwart Jochen Claus (zehn Paraden) zum besten Akteur seiner Sieben. "Wir haben es selbst wieder spannend gemacht. Aber Hauptsache gewonnen", zog TG-Spielleiter Klaus Zickgraf sein Fazit. Kandel kämpfte sich über 21:17 (47.) und 23:21 (53.) bis zum 24:23 peu à peu heran. Nach Engels 25:23 fiel das 25:24 durch Miltz, aber zu spät. (ali) |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 13. Dez ![]() |
Miltz der überragende Mann in Kandel |
HANDBALL-VERBANDSLIGA: Acht Tore zum 18:16-Sieg - Tore der
Youngsters treiben TV Hagenbach an |
KANDEL/HAGENBACH (gi/thc/arz). Rechtzeitig zur Weihnachtsfeier
feierte der TSV Kandel in der Handball-Verbandsliga einen 18:16-Heimsieg gegen den TuS
Heiligenstein. |
Ein engagierter Auftakt brachte eine Drei-Tore-Führung, die
allerdings durch einige individuelle Fehler bis zur Pause auf 9:8 schmolz. Im
Spielabschnitt zwei kamen die Gäste immer besser in Fahrt und erzielten nach dem
12:9 (39.) das 13:15.
Über die gesamte Spielzeit hatte Hagenbach im Angriff Probleme mit den
vor der Abwehr der Gäste spielenden Vorgezogenen - und mit der teilweise
überharten Gangart des Gegners, wie TVH-Abteilungsleiter Wolfgang Bechlars anmerkte.
Als im Viererpack das 7:4 (16.) erzielte wurde, schien der Knoten geplatzt; doch
Iggelheim hielt mit allen Mitteln dagegen.
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RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 8. Dez ![]() |
Wernersberger Wechselbad in Speyer |
HANDBALL: Verbandsliga-Spitzenspiel überzeugt nur
kämpferisch |
LUDWIGSHAFEN (thc). Kämpferisch sei es das Spitzenspiel
gewesen, spielerisch nicht, bemerkte HSG-Abteilungsleiter Egbert Best nach dem 23:20
(13:12)-Heimsieg der HSG Haßloch-Hochdorf II im Topspiel der Handball-Verbandsliga
gegen die SG Gerolsheim/Laumersheim. |
Die Entscheidung fiel nach dem 21:20 in den letzten zwei Minuten.
Nach wechselnder Führung hatte die HSG mit dem 18:16 erstmals zwei Tore vorlegen
können, das folgende 21:17 (51.) reichte noch nicht. Erfolgreichster
HSG-Schütze war Jochen Stahler (6/2), der sein ersten Spiel in der zweiten
Mannschaft des Regionalligisten machte. Von den Verfolgern erwischte es die TS Rodalben, sie verlor in Waldsee 23:26. Die Schindler-Sieben ließ sich die 18:14-Führung nach drei schnellen Kontertoren von Netter, Engel und Knörr (38. bis 41. Minute) nicht mehr nehmen und liegt nach dem dritten Heimsieg im Kurs auf den anvisierten Platz in der oberen Tabellenhälfte. In Speyer kam der TSV Wernersberg nach kuriosem Spiel nicht über ein 19:19 hinaus. Der Tabellenvorletzte lag 6:1 in Führung, fing sich nach dem 11:9 sechs Gegentreffer in Folge ein und stand beim 16:19 vor der nächsten Heimniederlage. Matthias Albrecht glückte Sekunden vor dem Ende der Ausgleich. Auf den Fersen von Spitzenreiter HSG Haßloch-Hochdorf II blieb der TV Hagenbach, der nur 25:23 gegen den TSV Iggelheim gewann, weil er sich den Schneid abkaufen ließ. Beim 22:22 lag noch eine Überraschung in der Luft. "Mit Hängen und Würgen", so Spielleiter Erhard Zimmer, brachte der TSV Kandel den 18:16-Heimsieg gegen den TuS Heiligenstein unter Dach und Fach. Nach dem 7:4 (18.) behaupteten die Kandeler beim 12:9 (38.) noch eine Drei-Tore-Führung, blieben dann aber zehn Minuten ohne Torerfolg. Schließlich glückten fünf Tore hintereinander zum 18:15. Der TV Schwegenheim besserte seine schwarze Heimbilanz mit dem ersten (25:21-)Heimsieg gegen die SG Albersweiler/Ranschbach auf, die phasenweise zu offen in der Abwehr agierte. Nach dem 5:1 wurde es für die Hausherren beim 8:7 eng, nach dem 20:16 beim 20:19, aber mit dem guten Keeper Ralf Werner im Rücken glückte das entscheidende 23:19 (56.). "Schlusslicht" SVF Ludwigshafen war nach der 6:4-Führung chancenlos gegen den TuS Neuhofen und verlor 14:24. Für Aufsteiger Neuhofen ist es der sechste Auswärtspunkt. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 7. Dez ![]() |
Handball am Wochenende: TSV Speyer sammelt Punkte nach dem
Eichhörnchen-Prinzip |
Unentschieden gegen Wernersberg - TG Waldsee und TV
Schwegenheim landen Heimsiege - Heiligenstein vergeigt Partie in Kandel |
SPEYER. Punkte gab es für die Verbandsliga-Handballer der
Region nur auf heimischem Terrain. Waldsee (26:23 gegen Rodalben) und Schwegenheim (25:21
gegen Albersweiler-Ranschbach) gewannen, Speyer rettete beim 19:19 gegen Wernersberg
wenigstens einen Zähler. Nichts zu holen gab es für Heiligenstein beim 16:18 in
Kandel. |
"Nach dem Verlauf der ersten Halbzeit war mehr drin. Nach dem zweiten
Durchgang muss man mit einem Punkt zufrieden sein", fasste Speyers Spielertrainer
Hansi Reich zusammen. Tatsächlich hatten die Gastgeber stark begonnen, lagen nach
einer Viertelstunde mit 6:1 vorne. Die 5-1-Abwehrformation stand gut, im Angriff hatte
Speyer bis dahin eine fast optimale Wurfausbeute. KANDEL. Was ist nur mit dem TuS Heiligenstein los? Trainer Uwe Geier verstand
die Welt nicht mehr, denn wieder einmal hatte seine Truppe durch "uncleveres
Spiel", wie er es selbst nannte, ein Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Am
Ende des Matches stand eine 18:16-Niederlage beim Tabellennachbarn TSV Kandel. In der Tat hatte es der TuS gegen den ehemaligen Oberligisten vor 120
Zuschauern wieder einmal in der Hand, nachdem ein 9:12-Rückstand (39.) in eine viel
versprechende 15:13-Führung (50.) umgedreht wurde. Kandel schien jetzt angeschlagen,
wirkte nervös. Der TuS aber ließ sich anstecken von der Hektik, agierte
überhastet im Angriff und nur allzu oft wurde schlecht vorbereitet abgeschlossen,
während Kandel durch lang vorgetragene Angriffe das Spiel wieder beruhigte, seine
Chancen suchte und dann auch konsequent in Zählbares umsetzte. Kandel zeigte mit
fünf Treffern in Folge, wer der Herr im Hause ist, während sich beim TuS
Ratlosigkeit breit machte. Mit Glück zum Heimsieg
Die Damen machten's vor, die Herren nach: Der TV Schwegenheim landete den
ersten Heimsieg der Verbandsliga-Saison. Die Louis-Sieben gewann gestern Abend gegen die
SG Albersweiler/Ranschbach mit 25:21 (10:7).
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RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 6. Dez ![]() |
Haßloch-Hochdorf vom Glück verlassen |
HANDBALL: Nußdorfer Frauen erneut von
"Kellerkind" gerupft |
LUDWIGSHAFEN (thc). Eine Woche vor dem einzigen Pfälzer
"Derby" in der Handball-Regionalliga in Landstuhl sind die HSG
Haßloch-Hochdorf und der TuS Landstuhl im gegenläufigen Trend. Landstuhl
mauserte am zwölften Spieltag beim TBS Saarbrücken (24:24) den zweiten
Auswärtspunkt (damit 8:4 Punkte aus den letzten Spielen), Aufsteiger HSG ist nach
dem 20:24 in Gelnhausen seit fünf Runden (1:9 Punkte) ohne Sieg. |
Beim 13:9 und noch einmal nach der Halbzeit hatte
Saarbrücken eine Vier-Tore-Führung, nach dem 21:21 waren die Landstuhler dem
Sieg näher, sie profitierten von der Disqualifikation des TBS-Russen Roman
Petchourine. Nach dem 23:24 kamen die Gastgeber mit sehr viel Glück Sekunden vor dem
Ende zum Ausgleich. Vom Glück verlassen scheint Haßloch-Hochdorf zu sein: Mit einer Reihe angeschlagener Spieler ging es zum TV Gelnhausen, die Gastgeber zogen nach dem 7:6 auf 23:14 davon. In der Tabelle sind die zwei Pfälzer nun punktgleich. Landstuhl geht am Sonntag mit einer Heimbilanz von 9:3 Punkten ins Derby, die HSG kommt mit der Auswärtsbilanz 2:10. Wie gut könnte Frauen-Regionalligist TV Nußdorf dastehen, wenn man sechs kalkulierte Punkte aus den Spielen gegen die Kellerkinder einrechnet. Doch nach Niederlagen in Gedern (14.) und Marpingen (11.) unterlag der TVN zu Hause nun auch gegen 1817 Mai nz (13.) mit 16:18... Wie begossene Pudel standen die Nußdorferinnen bis zum 1:7 da (11.), das zweite Feldtor fiel kurz vor der Halbzeit zum 6:12. Erst nach dem 10:18 (49.) gelang eine Resultatsverbesserung. Nußdorfs Sprecher Klaus Dönig: "Ich habe nach Gedern gedacht, schlechter kann es nicht mehr gehen." Am nächsten Sonntag geht es zu Spitzenreiter Eintracht Baunatal, der beim Verfolger Erfurt die erste Niederlage bezog. TSV Kuhardt fällt zurück Nur die VTV Mundenheim und - mit Abstand - der TuS KL-Dansenberg können Spitzenreiter SG Waldfischbach in der Oberliga noch folgen. 22:19 gewann die VTV nach einem Dreierschlag von Marcus Muth beim TV Ruchheim, der die Felle nach dem 4:6 davon schwimmen sah (7:12), aber noch zum 17:17 kam (49.). Dann traf Muth zum 18:21, legte Ahrens das 18:22 drauf. Ruchheims Spielertrainer Japundza fühlte sich bei der vierten Niederlage in Folge verschaukelt von den Schiedsrichtern. Dansenberg gewann das e rste Spiel nach der Zeit mit Trainer Harald Jungmann gegen den TV Wörth mit 23:20. Boris Flesch hatte den größten Anteil an der 7:3-Führung, nach dem 15:9 schmolz der Vorsprung. "In der ersten Halbzeit hat die Einstellung in der Abwehr nicht gestimmt, in der zweiten sind wir wach geworden", meinte Wörths Spielertrainer Uwe Beyerle zum 14:16-Anschlusstreffer. Mehr gelang den Gästen nicht, Dansenberg erhöhte auf 20:15. Mutterstadts 22:19-Heimsieg gegen den TSV Kuhardt überrascht nur nach dem Tabellenstand. Nach dem 9:9 setzten sich die Hausherren ab: 11:9, 15:10, sogar 19:12. Kuhardts Benz blieb ohne Torerfolg. Der TV Ottersheim ging gestern Abend gegen Waldfischbach 5:2 in Führung, vergab noch einen Siebenmeter - und verlor wie erwartet mit 26:35. Nach den Stationen 6:6, 11:15 und 16:18 erlahmte Ottersheims Kampfgeist allerdings erst nach dem 24:28. Wenig Kampfgeist war bei der TG Oggersheim zu sehen: Nach 3:0-Führung hielt sie g egen den TV Offenbach noch ein 7:7 (25.), verlor aber nach 10:14 und 10:21 klar mit 12:25. Der neue Trainer, den der ASV Ludwigshafen an der Angel hat, wird vermutlich nach "überschlafener" Nacht entscheiden, ob er zusagt: 16:28 verlor seine Mannschaft in spe gestern gegen die TSG Friesenheim II. Nach dem 3:4 (20.) vergab Scheuer einen Strafwurf, ging's bergab. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 6. Dez ![]() |
Jörg Sauer macht lustig |
HANDBALL: Hagenbacher Gala beim 31:22 |
ANNWEILER (thc). 13:10 - 18:10: Die Entscheidung im ersten
Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga am Sonntagabend in Annweiler. Der TSV
Wernersberg gewann mit 19:14 gegen die HSG Haßloch-Hochdorf II, die "ohne
vier" nicht die große Leistung bringen konnte. |
"Das kann die Mannschaft noch nicht verkraften", meinte
HSG-Spielleiter Stephan Deffert nach dem zweiten Auftritt ohne Eckert, Nunheim, Karch und
Schalter. Jochen Eckert muss länger pausieren, der doppelte Fingerbruch beim Spiel
gegen Heiligenstein (wir berichteten) wurde operativ korrigiert. Stehen bleibt die
hervorragende Deckungsarbeit der Wernersberger vor dem bärenstarken Keeper Christian
Winkelblech. Dennoch geht die HSG Haßloch-Hochdorf II am Sonntag als Spitzenreiter in den Hit gegen die SG Gerolsheim/Laumersheim. Deren 22:31- Heimschlappe im zweiten Top-Spiel gegen den TV Hagenbach war die größere Überraschung. "Die ersten 20 Minuten haben gereicht, da haben sie uns vorgeführt", sagte SG-Trainer Wolfgang Straßner zum 5:12-Rückstand, "wir waren heute zu passiv". Gleichgültig welche Deckungsvariante er danach auch wählte, dem TVH mit dem achtfachen Torschützen Jörg Sau er war nicht mehr beizukommen. Die TS Rodalben legte nach der 43. Minute mit fünf Toren in Folge zum 19:12 den Grundstein für den Heimsieg gegen den TSV Kandel (22:16). Die Gäste, deren starke Seite mit Rührer und Maurer von Rodalben gut abgeschirmt wurde, vergaben in dieser Phase drei Siebenmeter und scheiterten überhaupt zu oft gegen TSR-Keeper Edrich. Die SG Albersweiler/Ranschbach wurde nach ihrem Sieg in Rodalben wieder zu Besinnung gerufen: 22:27-Heimschlappe gegen die TG Waldsee. Die Entscheidung fiel nach dem 18:18. Gegen Mario Walters "Schüsse" von rechtsaußen war kein Kraut gewachsen, der Youngster wurde mit 13/5 Treffern zum Matchwinner. Aufsteiger TuS Neuhofen kam mit dem Sekunden vor dem Ende von Thomas Scherrer erzielten 15:14 zum zweiten Saisonsieg gegen den TV Schwegenheim. Keinen Sieger gab es im Derby zwischen TuS Heiligenstein und TSV Speyer. Von "Not gegen Elend" berichtete TuS-Sprecher Bernd Hoffmann nach dem dritten Heim -Remis hintereinander. Schütze des 14:14-Endstandes war der Speyerer Bechtel, die Gäste waren nach einer 10:7-Führung in Rückstand geraten. Mit der letzten Aktion nach der Schlusssirene wurde das Spiel des TSV Iggelheim gegen den SVF Ludwigshafen entschieden: SVF-Spielertrainer Uwe Schmidt setzte einen direkten Freiwurf an den Pfosten, der Ball prallte an den Rücken des Keepers und von dort ins Tor. "Der SVF hat's verdient, so ein Spiel musst du zu Hause gewinnen", so Iggelheims Trainer Bernd Klein. |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 30. Nov ![]() |
Straßner sieht den falschen Film |
HANDBALL: Gerolsheim/Laumersheim verliert Topspiel gegen
Hagenbach |
DIRMSTEIN. Die SG Gerolsheim/Laumersheim hat den Sprung an die
Spitze der Verbandsliga verpasst. Die Straßner-Sieben verlor am Sonntag in eigener
Halle das Topspiel gegen den TV Hagenbach 22:31 (18:11). Dadurch bleibt die HSG
Haßloch/Hochdorf II trotz ihrer Niederlage Tabellenführer. |
"Ich habe gedacht, wir sind im falschen Film." Trainer
Wolfgang Straßner konnte auch Stunden nach dem Spiel die herbe Klatsche gegen den
Tabellendritten nicht verstehen. Regelrecht vorgeführt wurde seine Spielgemeinschaft
in der Dirmsteiner Halle, schon nach sechs Minuten führte Hagenbach 6:1.
Straßner reagierte, nahm notgedrungen früh die Auszeit und wollte die Abwehr
neu ordnen, aber die Umstellung fruchtete nicht: "Die Abwehr war einfach zu
defensiv." Auch der ständige Torwartwechsel zwischen Sascha Wiehl und Dennis
Rohmann konnten den Elan der Gäste nicht bremsen. Die zweite Heimniederlage von
Gerolsheim/Laumersheim nahm früh Gestalt an. "Da wurde deutlich, dass wir viel zu wenig Training haben", sagte der Übungsleiter der SG zur Ursachenforschung: Zur Zeit trainieren einige Spieler nur einmal die Woche, und das ist für eine ambitionierte Verbandsligamannschaft deutlich zu wenig. Hagenba ch nutzte denn auch jeden erdenklichen Abwehrfehler der SG zu leichten Toren, und bis zur Halbzeit lagen die Gäste mit 18:11 in Führung. Auch mit Beginn des zweiten Abschnittes präsentierten sich die Gäste, die als Aufsteiger unmittelbar hinter der SG in der Tabelle stehen, als die spielerisch und auch optisch bessere Einheit. Hagenbach baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus, und am Ende gewannen die Gäste auch in der Höhe verdient mit 31:22. (hol) So spielten sie: SG Gerolsheim/Laumersheim: Wiehl, Rohmann (im Wechsel) - Niebler (5),
Straßner (4), Christian Knipser (4) - Sauer (1), Weppler (1/1), Keiser (1) - Koch,
Saak (2), Stefan Knipser (3), Kuhn (1). |
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 30. Nov ![]() |
Jungmann wirft das Handtuch
HASSLOCH/WALDFISCHBACH (thc). Schöne Adventszeit? Nicht für den Handball-Regionalligisten HSG Haßloch-Hochdorf, der beim 25:25 zu Hause gegen den TBS Saarbrücken einen Punkt verschenkte. Auch nicht für Trainer Harald Jungmann vom Oberligisten TuS KL-Dansenberg. Nach der 22:32-Schlappe im Schlager bei der SG Waldfischbach erklärte er seinen Rücktritt. Und schon gar nicht für den TV Rödersheim in der Frauen-Oberliga, der vom Verband bestraft wurde, weil er Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen war. .... siehe: Pressemeldungen Frauen Oberliga 48.KWRegionalligist HSG Haßloch-Hochdorf hat nach seinem 25:25 mit ausgeglichenem Punktekonto nur noch einen Zähler mehr als der TuS Landstuhl, der mit dem überragenden Keeper Becker (hielt auch vier Siebenmeter) und einem treffsicheren Fetser (8 Tore) den TV Hütt enberg 21:20 bezwang. TuS-Trainer Röhrig fehlte wegen eines Trauerfalls, sein "Co" Rheinhardt sprach vom besten Saisonspiel. Für die HSG war das Remis gegen Saarbrücken kläglich und nach klaren Führungen (9:4, 18. oder 20:16, 43.) sogar noch glücklich. Nach dem 9:4 hätte sie bei 6-4-Überzahl erhöhen müssen, kassierte stattdessen das 9:5 und 9:6. Im gleichen Maß, wie die Pfälzer nachließen, wurden die Saarländer stärker, kamen zum 11:10 und in der Schlussphase sogar zum 23:24 und durch ihren auffälligsten Spieler Wassiliew (10/5 Tore) zum 24:25. Cimo rettete wenigstens einen Punkt. Zu selten war die HSG in der Abwehr als Verband aufgetreten, immer mehr hatte sie sich gegen die quirligen Gegenspieler auf Eins-gegen-Eins-Situationen eingelassen. Ganz schnell war Dansenbergs Trainer Jungmann am Samstagabend nach der Demontage in Waldfischbach mit dem Rücktritt zur Stelle. "Ich merke, ich kann die Mannschaft nicht mehr weiter bringen", erklärte Jungmann gestern Abend zu seinem Schritt und blieb moderat. Es gebe auch andere Gründe, er wolle nicht schmutzige Wäsche waschen. Gut lachen hatte Waldfischbachs Spielleiter Georg Vatter nach dem klaren 32:22: "In der ersten Halbzeit war es absolut das Top-Spiel von uns." 18:6 führte die SGW, weil fast jeder Angriff zum Torerfolg führte. Im zweiten Samstagsspiel besiegte der TV Wörth den TV Ramstein mit 28:18. Kurt Weber spielte beim TVR nur eine Halbzeit. Gestern drehte der TSV Kuhardt gegen den ASV Ludwigshafen auf: 32:12. Die TSG Friesenheim II zog der TG Oggersheim nach dem 13:9 auf 17:10 davon und gewann 23:18. Wieder Glück hatte der TV Offenbach: Marco Lederle sicherte mit seinem zwölften Treffer den 26:25-Sieg gegen den TV Ruchheim, der in den letzten Sekunden in Unterzahl verteidigt wurde. Ruchheim hatte schon 23:20 geführt und lag - nach einer Offenbacher Viererserie - auch mit 25: 24 vorn.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 29. Nov
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Kein Mittel gegen Hagenbacher Power
HAGENBACH/KANDEL (thc/gi/pea). Etwas überraschend kam der doch deutliche (30:23-)Heimsieg des TV Hagenbach gegen den TSV Wernersberg. Das Aufsteigerduell war auch das Spitzenspiel in der Handball-Verbandsliga. Eine Erklärung: Tobias Keller und Sven Leonhardt waren aus Verletzungsgründen nicht einsatzfähig, was sich bei Wernersberg auf den Spielfluss als auch auf die Verständigung und Wirksamkeit der Abwehr deutlich auswirkte.
Erst als die Hausherren in letzter Verzweiflung die Deckung öffneten,
Speyer (mit drei Ballverlusten) und dann auch noch die Schiedsrichter (mit einer
Zeitstrafe gegen die Gäste) mitspielten, kam Kandel zu den entscheidenden Toren.
Jens Rührer war mit seinem zwölften Treffer Schütze des 21:20. Speyer
setzte zehn Sekunden vor Schluss noch einen Knaller an die Querlatte.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 23. Nov. 1999
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Badingers Show Talent düpiert TSV Kandel LUDWIGSHAFEN (thc). Ausgerechnet Sven Piotrowski und Rechtsaußen Jürgen Pahle, die 50 Minuten wenig überzeugten, "schossen" am achten Spieltag die SG Albersweiler/Ranschbach zum ersten (21:18-)Heimsieg in der Handball-Verbandsliga. Noch mehr war es die Show des 17-jährigen Alexander Badinger, der die Abwehr des TSV Kandel immer wieder verlud, sechs Tore erzielte. Die Gäste, die das 8:4 weggesteckt hatten (9:9, 10:11) und bis zum 14:14 mehr als ebenbürtig waren, wurden dadurch ins Mittelfeld zurück beordert. "Wenn wir die Chancenverwertung im Griff hätten, hätten wir das Ding geschaukelt", ärgerte sich Kandels Trainer Jürgen Kirsch.Kandels Jens Rührer konnte erstmals in der Runde Strafwürfe nicht unterbringen. Beim ersten Antritt "donnerte" er den Ball über den Kasten. Und nach dem 4:2 scheiterte er an dem sich mehr und mehr steigernden SG-Keeper Andreas Müller, obwohl er ihn schon "ausgewackelt" hatte. Punktgleich vorne blieben Spitzenreiter HSG Haßloch-Hochdorf II, der in Speyer auf Torejagd ging (28:13), und die SG Gerolsheim/Laumersheim, die den TV Schwegenheim mit 35:26 bezwang. Dazu bedurfte es einer "Standpauke" von SG-Trainer Wolfgang Straßner, er rüttelte seine Spieler nach dem 13:10 in der Kabine wach. Es folgten das 20:13 und zwei Treffer b ei 4-6-Unterzahl zum 25:15. Auf Rang drei folgt die TS Rodalben, die beim TuS Neuhofen mit 15:10 den sechsten Sieg in Folge einfuhr. Die Hausherren, die nach dem 7:9 Mitte der zweiten Halbzeit drei Gegentreffer in Folge kassierten, kapitulierten vor dem überragenden TSR-Keeper Harald Edrich. Selbst in die Bredouille brachte sich der Tabellenvierte TSV Wernersberg nach einer 7:2-Führung gegen den sieglosen SVF Ludwigshafen. In der Abwehr wurden die Gastgeber zu sorglos, der 12:12-Ausgleich und das 14:15 waren die Quittung. Nach 20:19 und 22:19 (56.) reichte es gerade so zum 22:21-Heimsieg. Die TG Waldsee ist nach der Niederlage beim TSV Iggelheim seit vier Runden ohne Sieg. Die Gastgeber zogen mit dem klaren 27:19 an ihr vorbei auf Rang acht.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 16. Nov
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Becker hält Landstuhls Heimsieg fest
LANDSTUHL (thc). Keeper Thomas Becker war gestern abend in den letzten zehn Minuten des Spiel gegen die SF Budenheim der "Held" von Landstuhl: Dank seiner Klasseleistung rissen die Hausherren einen 18:22-Rückstand herum und gewannen mit 27:25 (14:16). Nach dem dritten Heimsieg geht's am nächsten Samstag zum Spitzenreiter TV Kirchzell, der sich mit 32:29 in Saarbrücken durchsetzte. Die HSG Haßloch-Hochdorf hat die Fühlung nach oben verloren. Das 17:22 am Samstag gegen den TV Hüttenberg war am neunten Spieltag die erste Heimniederlage des Aufsteigers in der Handball-Regionalliga.In der Oberliga bleibt der TV Ruchheim (er hat ein Spiel mehr) vorn, obwohl er beim Ex-Regionalligisten TSV Kuhardt keine Chance hatte. Trainer Ingo Fackert vom TSV sah beim 21:15-Heimsieg eine gut arbeitende Abwehr, mit dem Spiel vorne war er nicht ganz zufrieden: "Man kriegt nicht viel Chancen und die muss man halt nutzen, sonst kann so ein Spiel auch mal kippen." Das passierte dann doch nicht, Kuhardt zehrte von seiner 4:1-Führung, die nach dem Seitenwechsel auf sechs Tore anwuchs (11:5). Einen Minuspunkt weniger als die Ruchheimer haben der TuS KL-Dansenberg, die VTV Mundenheim und die SG Waldfischbac h. Dansenberg konnte mit dem 27:27 in Offenbach zufrieden sein, wenngleich es nach dem 20:19 leichte Vorteile bekam (20:21, 21:23) und nach dem 26:26 noch einmal in Führung ging. Volker Herle glich für die Offenbacher, die zu Beginn ein 5:1 hingelegt hatten, aus. Mundenheim besiegte den bis dahin allein noch ungeschlagenen TV Wörth sicher mit 25:19. Nach dem 5:3 zog die Mannschaft auf 13:6 weg, die Gäste konnten ohne Carsten Chrust kaum Druck im Angriff entwickeln. "Dass es so leicht wird, hätten wir nicht geglaubt", meinte VTV-Spielleiter Hans Horlacher, "aber Wörth muss man 60 Minuten bekämpfen". Die Gäste kamen auf 20:16 heran, das 23:16 war die Entscheidung. Einen Klassenunterschied legte die SG Waldfischbach beim 35:21-Heimsieg gegen den TV Ramstein bloß. Gästekeeper Klaus Feis sah bis zum 9:4 (13.) keinen Ball (und wurde dann von Wilhelm abgelöst), zu schwach stand die Abwehr gegen die überlegenen Hausherren, die e rst nach dem 26:11 nachließen. Nichts zu meckern hatte Trainer Manfred Müller von der TSG Friesenheim II, die gegen den TV Ottersheim nach 9:5-Führung locker zum 24:16-Erfolg aufspielte. Müller: "Endlich konnten wir wieder das umsetzen, was uns gegen die ,Großen' unglücklich daneben gelaufen ist." Nach sechs Spielen ohne Sieg (mit zwei Unentschieden) waren seine Jungs dem Verzweifeln nahe gewesen. Die TSG Mutterstadt setzte sich in einem Spiel ohne Höhepunkte mit 27:21 gegen den ASV Ludwigshafen durch. In der Verbandsliga gab aus dem Spitzentrio allein der TV Hagenbach einen Punkt ab: 23:23 beim TuS Heilitenstein. Fast 50 Minuten lang hatten die Gastgeber mit dem überragenden Keeper Stefan Balzer den Gegner im Sack. Direkte Deckung meist von Markus Lemmert gegen Jörg Sauer und dahinter eine 5-0-Abwehr ließen Hagenbach nicht ins Spiel kommen. Nach dem 19:16 (46.) nahmen die Gäste eine Auszeit, dann wurde alles anders: 1 9:19, 21:22, 22:23. Henning Schwarz verwandelte einen Siebenmeter zum letztlich gerechten Unentschieden. ..........................
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 15. Nov
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Bei TS Rodalben läuft's
LUDWIGSHAFEN (thc). Freude bei der TS Rodalben: Mit dem 25:19-Heimsieg gegen Iggelheim ist die Matheis-Sieben das erfolgreichste Team der letzten fünf Wochen. Ernüchterung dagegen bei der HSG Haßloch-Hochdorf II: Sie blieb zwar Tabellenführer, bekam aber durch das 21:24 gegen den TSV Kandel den ersten Fleck auf die vorher weiße Weste. Bestürzung bei der SG Albersweiler/Ranschbach: Auch das Kellerduell gegen den TuS Neuhofen war nicht zu gewinnen. Der siebte Spieltag der Handball-Verbandsliga und seine besonderen Emotionen."Ich hatte das Vertrauen zu meinen Jungs nie verloren, es musste nur mal
der Knoten platzen", sagte Kandels Trainer Jürgen Kirsch, der sich schon viele
Gedanken über die Launenhaftigkeit seiner Mannschaft gemacht hatte, nach dem Streich
beim Tabellenführer. Die HSG konnte den 2:5-Rückstand nie aufholen (5:9, 10:12,
13:17, 15:20), was blieb, waren Erklärungsversuche: Abwehrchef Eckert schied
verletzt aus, Hayer kassierte drei von zehn Zeitstrafen aufseiten der Gastgeber,
während Kandel mit fünf Zeitstrafen auskam.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 9. Nov
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HSV Lingenfeld rettet sich über die Runden
LANDAU (thc). Mit einem blauen Auge kam der ungeschlagene HSV Lingenfeld am sechsten Spieltag der Handball-Bezirksliga beim TSV Kandel II davon: 25:24-Auswärtssieg. Oben dran blieben der TV Schifferstadt, der sich mit 26:22 gegen die MSG Walsheim/Essingen/Rhodt behauptete, und der TV Offenbach II, der das Spitzenspiel gegen die SG Albersweiler/Ranschbach II mit 25:21 für sich entschied. TV Offenbach II - SG Albersweiler/Ranschbach II 25:21 (11:9). Nur beim 4:5 lag der TV Offenbach hinten, nach den Treffern vom 11:10 zum 15:11 hielt er die Gäste sicher auf Distanz (19:16, 21:18). - Offenbach: Lutz (10), Frick (4), Huwe (3/2), Kitzmann, M. Gensheimer, Heckele (je 2), T. Lerch, C. Gensheimer. - SG: Doll (7/3), P. Siener (5/1), Bender, Gieger (je 3), T. Gerstle (2), J. Gerstle.TSV Kandel II - HSV Lingenfeld 24:25 (10:13). Für Kandels großartige kämpferische Leistung gab es keinen Lohn. Nach dem 17:21 (50.) gelang das 22:22 (55.), danach konnten die Hausherren zum 23:23 und 24:24 ausgleichen. Der letzte Treffer des Spiels landete im Kandeler Kasten. - Kandel: Haag (6/4), Hüll, Bauer (je 5), Schmidt (4), Steinbach (2), Sommer, Fritzsche. - Lingenfeld: R. Mesic (8/4), A. Mesic (7), Seitz (5), Ulrich, Hoffmann, Pfliegensdörfer, Schmitt, Rickert. TV Schifferstadt - MSG Walsheim/Essingen/Rhodt 26:22 (10:13). Schifferstadt: Magin (7), Gassert (6/2), Rhein (4), Olm (3), Anweiler, Nagel (je 2), Matzen (2/1). - MSG: Hener (6), Hahn (4), Löbs (4/1), Hüftlein, Adam (je 3), Engel, Essert. Außerdem: SV Meckenheim - TV Wörth II 25:23 (17:12), TSV Kuhardt II - TV Hambach 18:11.. In der Frauen-Bezirksliga setzte sich die FSG Landau-Godramstein mit 21:19 (11:10) gegen den TV Dudenhofen II durch, nachdem mit Sabine Burrer und Daniela Keßler zwei weitere Spielerinnen in der Anfangsphase verletzt ausschieden. Abwehrschwächen machte die FSG mit großem Einsatz wett. - FSG: Glaser (9/4), Schuler (5), Mühleis (3), Smetz (2), Burger, A. Günther. - Dudenhofen: Beck (5/2), Beyerle (4/1), Gerbes (3), Voigt (3/1), Holländer (2), Ermoneit, Frech.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 2. Nov
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Bürgers spektakuläre Tore und Kochs tolles
Debüt
HAGENBACH/ALBERSWEILER (thc). Aufsteiger TV Hagenbach ließ in der Handball-Verbandsliga auch den TSV Kandel abblitzen und gewann 28:23. Der vierte Sieg im vierten Spiel - in Halbzeit eins sah es nicht danach aus. Die Gäste begannen furios: 1:4, dann 2:6. Die 4-2-Abwehr der Kandeler stand gut, die Trefferquote vorn stimmte. Bis zum 7:10 konnte der TVH nur reagieren, um den Vorsprung nicht größer werden zu lassen. Vor allem Kandels Jens Rührer (10/4 Tore) ließ die Abwehr mehrmals schlecht aussehen. Aber dann hatten sich die Hagenbacher auf die körperbetonte Spielweise des Gegners eingestellt. Während der nun Nerven zeigte, gelang den Hausherren fast alles zum 11:10-Halbzeitstand.Die aufsteigende Tendenz in der Hagenbacher Mannschaft setzte sich in der
zweiten Halbzeit fort. Christian Bürger (11/2 Tore) setzte sich mit
spektakulären Aktionen im Angriff in Szene. Nach den Spielständen 12:11, 13:12,
15:14 und 17:15 wurden die Gäste durch den immer stärker werdenden Druck der
Hagenbacher Youngsters mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Das 19:15 (46.) war
eine Vorentscheidung. Die nie zurücksteckenden Kandeler fanden kein Mittel mehr,
auch ihre offene Deckung half nicht mehr. Vier Minuten vor Schluss konnte Frank Mohrmann
Christian Bürger nur noch regelwidrig am Torwurf hindern und erhielt dafür von
den gut leitenden Schiedsrichtern Röllrig/Weinert aus dem Saarland die rote Karte.
Auf Hagenbacher Seite muss der A-Jugendliche Mario Koch erwähnt werden, der in der
Endphase eingesetzt wurde und mit drei Toren einen ausgezeichneten Einstand hatte. Kandel
bezog die erste Auswärtsniederlage.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 27. Okt
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Zum Zähne ausbeißen
LUDWIGSHAFEN (thc). Bissig in der Abwehr, druckvoll im Angriff: An der jungen Mannschaft der SG Gerolsheim/Laumersheim wird sich in der Handball-Verbandsliga noch so mancher die Zähne ausbeißen. Mit dem 30:24-Auswärtssieg setzte sie ihren Siegeszug bei der zu Hause erfolglosen SG Albersweiler/Ranschbach beeindruckend fort. Die Hausherren traten auf wie der Hase in der Fabel mit dem Igel. Jeder Treffer (nach dem 6:8 war das 11:10 die letzte Führung) war umsonst, weil die Abwehr keine Antwort hatte auf das variable Spieler der Gäste, die fast nach Belieben trafen und das Spiel mit der Viererserie zum 13:19 entschieden.Spitzenreiter bleibt die HSG Haßloch/Hochdorf II (27:19-Erfolg beim Tabellenletzten SVF Ludwigshafen), ebenfalls ungeschlagen ist der TV Hagenbach, der sich im Derby gegen den TSV Kandel vom 5:9-Rückstand nicht irre machen ließ. In der Schlussphase zog der TVH auf 24:19 davon und gewann mit 28:23. Hinter dem Spitzentrio klafft schon eine Lücke. Im Kommen ist die TS Rodalben, der nächste Gegner der SG Gerolsheim/Laumersheim: Das 23:21 gegen den TSV Wernersberg ist der dritte Sieg in Folge. Die 19:15-Führung (nach 14:13) geriet in Gefahr, aber Förster (zum 22:20) und Durm mit seinem einzigen Treffer machten Nägel mit Köpfen. Dumm stellte sich die TG Waldsee beim 21:21 gegen den TuS Heiligenstein an. Als Uwe Regenauer in der 44. Minute traf, führte sie mit 19:13. "Wir haben selbst verloren", konstatierte SGW-Spielleiter Klaus Zickgraf, nachdem eine 21:18-Führung verspielt worden war. Die beiden Kellerduelle endeten mit Auswärtssiegen. Iggelheim gewann mit zehn Treffern des Patrik Haas beim TuS Neuhofen mit 28:19, der TSV Speyer setzte sich in Schwegenheim durch. "In der Abwehr stimmt es nicht", übte Schwegenheims Andreas Schwarz nach dem 18:21 Selbstkritik. In der Phase zum 10:7 ließen die Hausherren zwei Strafwürfe aus (dann 10:11), nach dem 12:11 gerieten sie mit 15:18 in Rückstand.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 26. Okt. 99
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LUDWIGSHAFEN (thc). Mit einem auf Konter heißen Jochen Hayer
(zwölf Tore) überrollte die HSG Haßloch-Hochdorf II den TV Schwegenheim
mit 34:15. Nachdem sie in der letzten Saison gerade so dem Abstiegsgespenst von der
Schippe gesprungen war, ist sie heuer in der Handball-Verbandsliga die große Nummer
und führt die Tabelle mit 8:0 Punkten an. |
TV Wörth will zu Hause als Gast
Pokalrevanche
WÖRTH/KUHARDT (cau/gi/thc). Die Neuauflage des Nachbarschaftsderbys TV Wörth gegen TV Hagenbach ist eines der 16 Spiele der ersten Pokalhauptrunde der Männer des Pfälzer Handball-Verbandes. Neuauflage deshalb, weil sich der Oberligist TVW und der Verbandsligist TVH auch schon in der letzten Saison im Pokal gegenüber standen. Auch damals hatte Hagenbach, als Bezirksligist, lieber in Wörth gespielt - und war überraschend in die nächste Runde eingezogen. Heute will die Wörther Mannschaft von Uwe Beyerle, die in der gewohnten Halle als Gast auftritt, Revanche nehmen.Bezirksligist HF Annweiler empfängt den zwei Klassen höheren TV Ottersheim. In Kuhardt steigt morgen die Wiederholung des Meisterschaftsspiels der Oberliga gegen die VTV Mundenheim, das am vergangenen Spieltag in Mundenheim 26:26 endete. Verbandsligist TSV Kandel tritt zeitgleich beim Ligarivalen TG Waldsee an. Kandels Trainer Jürgen Kirsch legt sein Augenmerk auf die Punkterunde, er will keine Verletzung riskieren. Ebenfalls morgen tritt der TV Offenbach beim TSV Speyer an. Im Wettbewerb der Frauen hat das in den letzten beiden Pflichtspielen arg gebeutelte Kandeler Team am Sonntag Heimrecht gegen den Oberligakollegen TV Schwegenheim. Das Punktespiel vor drei Wochen gewann Kandel klar mit 18:9. Regionalligist TV Nußdorf greift zur gleichen Zeit beim klassentieferen TV Ruchheim in den Wettbewerb ein. Pokal-Programm Männer: TV Wörth - TV Hagenbach (heute, 18 Uhr), HF Annweiler - TV
Ottersheim (heute, 20 Uhr), TSV Kuhardt - VTV Mundenheim, TG Waldsee - TSV Kandel, TSV
Speyer - TV Offenbach (Sonntag, 18 Uhr)
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Samstag, 9. Okt
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Tenke vermisst Feuer im Spiel
ALBERSWEILER/KANDEL (thc/gi/ali). Ihre Heimspiel-Fans hat die SG Albersweiler/Ranschbach in der Handball-Verbandsliga vergrault: Das 21:23 am Sonntag Abend gegen den TuS Heiligenstein war die zweite Heimpleite der Saison. "Es war eine Wahnsinnsleistung der gesamten Mannschaft, vor allem im
kämpferischen Bereich", war Heiligensteins neuer Trainer Uwe Geier hinterher
voll des Lobes für seine Mannschaft. Die Gäste kompensierten ihre Ausfälle
mit dem reaktivierten Falk Schuhmacher gut, die Hausherren rieben sich beim 2:6 (10.) und
6:9 (15.) die Augen. Der Treffer zum 10:10 sollte die Gemüter nur kurz beruhigen.
Sven Piotrowski schoss zu viele Fahrkarten. TuS-Keeper Stefan Balzer stand fast immer in
der richtigen Ecke. Nach der Pause setzte sich der Gast erneut auf 12:16 (40.) ab, die SG
arbeitete sich wieder auf 16:17 (45.) heran. Der Ausgleich gelang jedoch nicht,
Heiligenstein konnte stets nachlegen. Mike Amon erlöste den TuS mit dem 21:23 von
rechtsaußen und beschwor beim Gastgeber eine Krise herauf. zwei Minuten vor Schluss stand das Spiel auf der Kippe, nach dem 22:22 kam mit
dem 22:24 die Erlösung. Fast einziger Lichtblick für Coach Jürgen Kirsch
war Stefan Miltz, der neun Mal traf.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Mittwoch, 6. Okt
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Favoritenbürde belastet
LUDWIGSHAFEN (thc). Die SG Albersweiler/Ranschbach trägt schwer an der Favoritenbürde. Das 21:23 gegen den TuS Heiligenstein war bereits die zweite Heimniederlage in der Handball-Verbandsliga. SG-Trainer Sandor Tenke ("Da war kein Feuer drin") hatte schon vor dem Anpfiff ein ungutes Gefühl. Zu siegessicher sei ihm das Auftreten gewesen. "Wer ein bisschen Ahnung hat, weiß, das funktioniert nicht so schnell", entgegnete er gestern schlechter Stimmungsmache; "wir haben fast die komplette Mannschaft ausgetauscht, alle waren zu optimistisch. Ich hoffe, dass der Verein Geduld hat. Momentan brauchen wir zu viele Chancen, um zu gewinnen".In Siegerlaune sind die SG Gerolsheim/Laumersheim (24:18 beim TSV Iggelheim)
und Tabellenführer HSG Haßloch-Hochdorf II. Eine Viererserie brachte der HSG
in Waldsee die 21:13-Führung (51.), es endete mit dem dritten (25:17-)Sieg. Der TuS
Neuhofen stand bei eigener 15:13-Führung im Aufsteigerduell mit dem TSV Wernersberg
vor dem ersten Sieg. Stefan Winkler trat zum Siebenmeter an, traf - aber die
Schiedsrichter pfiffen die Aktion ab. Ein Mitspieler soll zu früh in den Kreis
eingetreten sein. Neuhofen verlor noch 15:17.
RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 5. Okt
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OFFENBACH/OTTERSHEIM (nhk/fn/cau/thc/gi). "Das Spiel ist abgehakt, unsere Konzentration gilt nun dem ersten Heimspiel, wir müssen gewinnen." Klare Worte von Wolfgang Heckmann, dem Trainer des TV Offenbach. Am dritten Spieltag empfängt seine Mannschaft in der Handball-Oberliga die ungeschlagene TSG Friesenheim II (Sonntag, 18 Uhr).
"Aus Kuhardt bleiben uns ein Punkt und drei Verletzte: Jörg Gadinger Platzwunde auf dem Kopf, Alexander Herle Brustbeinprellung und Andreas Gensheimer Kapselanriss im Ellenbogen", sagte Heckmann im Rückblick auf das ihn nach klarer Führung nicht beglückende 19:19. Gegen Friesenheim sollten dieStärken, Schnelligkeit mit gutem Kombinationsspiel, ausgespielt werden. Vor
Mischler, David, Schuler sowie dem Ex-Ottersheimer Zwißler, schon zweimal bester
Torschütze der Gäste, kann er indes nur warnen. Auf die leichte Schulter lassen
die Friesenheimer sich nicht nehmen.
Zeitgleich am Sonntag hat der TV Ottersheim in der Bellheimer Spiegelbachhalle mit
der TG Oggersheim den zweiten Aufsteiger zu Gast. Beim anderen Neuling, TV Ruchheim, gab
es jüngst eine Niederlage. "Wir werden es mit einem hoch motivierten Gegner zu
tun haben, der unserer jungen Mannschaft nichts schenken wird", weiß Tainer
Gerhard Scheurer. Er bezeichnet die TGO als Filiale des ehemaligen TV Hochdorf, in der
viel Erfahrung stecke.
Der TV Wörth trifft am Sonntag um 18 Uhr in der Bienwaldhalle auf die TSG
Mutterstadt. Spielertrainer Uwe Beyerle möchte die kleine Serie (3:1 Punkte) gegen
die körperlich starken und eingespielten Gäste, die nach dem Punktgewinn gegen
den Meisterschaftsfavoriten SG Waldfischbach bestimmt mit viel Selbstvertrauen anreisen,
fortsetzen. Helmut Wesper fehlt aufgrund einer Knieverletzung.
Der TSV Kuhardt tritt heute Abend um 19.30 Uhr bei VTV Mundenheim aufs Parkett.
"Von Training zu Training geht's aufwärts, was die körperliche
Leistungsfähigkeit als auch das Zusammenspiel angeht", sagte
Rückraumspieler Stefan Haap. Mit sich selbst ist er auch noch nicht zufrieden:
"Es könnte, müsste besser gehen. Offensichtlich brauche ich noch meine
Zeit, um wieder auf Normalniveau zu kommen." In Mundenheim rechnet Haap mit einer
"reellen Außenseiterchance. Wir müssen es mit Abgeklärtheit,
Disziplin und guter Abwehr richten." Verliert die Mannschaft von Ingo Fackert, ist
sie schon wieder ganz hinten in der Tabelle.
Kutuns "Heimreise"
In der Verbandsliga kann Aufsteiger TV Hagenbach Tabellenführer werden.
Voraussetzung ist ein Sieg morgen um 17 Uhr beim TV Schwegenheim, die alte Mannschaft von
TVH-Keeper Attila Kutun. Die SG Albersweiler/Ranschbach, die sich in Speyer mit alter
Torlaune zeigte, empfängt morgen um 18 Uhr den TuS Heiligenstein, der TSV
Wernersberg tritt zeitgleich beim Mitaufsteiger TuS Neuhofen an. Eröffnet wird der
dritte Spieltag heute vom TSV Kandel mit dem Spiel beim Tabellenletzten SVF
Ludwigshafen (18 Uhr). Wer den ehrgeizigen Kandeler Coach Jürgen Kirsch kennt, der
weiß, dass ihn die unnötige Heimniederlage gegen Laumersheim mächtig
wurmt. Dieser Makel soll ausgemerzt werden.
Kandels Coach Kirsch bringt's auf die Palme
HAGENBACH/KANDEL (thc/gi). Eine konsequente erste Halbzeit, gestützt
auf eine Top-Leistung von Torhüter Attila Kuttun, eine aufmerksame Abwehr und eine
optimale Torausbeute, sollte gerade so reichen: Der TV Hagenbach schlug die TG Waldsee im
ersten Spitzenspiel der Handball-Verbandliga mit 23:19. Der TSV Kandel handelte sich gegen die SG Gerolsheim/Laumersheim eine unnötige 20:22-Heimniederlage ein. Nach dem Match fragten sich der gefrustete Coach Jürgen Kirsch, Spieler und Fans, wie das nach einer 8:4- und 9:5-Führung passieren konnte. Unnötigerweise kam Hektik ins Kandeler Spiel, technische Fehler und Fehlversuche häuften sich, 10:11 war der Pausenstand. Im zweiten Durchgang fing es wieder gut an für Kandel (13:13, 15:15), das 17:20 brachte Kirsch dann vollends auf die Palme. Mit offener Manndeckung kämpfte sich Kandel auf 20:21 heran, aber auch zwei Verzweiflungswürfe von Tim Ahnsorge und Jens Rührer brachten nichts mehr ein. Die SG Albersweiler/Ranschbach, die mit 0:3 in Rückstand geraten war,
nahm mit 32:25 die Punkte beim TSV Speyer mit. |
Frecher Aufsteiger startet durch
LUDWIGSHAFEN (thc). Kann die HSG Haßloch-Hochdorf II mit Eckert, Lied
und Co zum großen Wurf in der Handball-Verbandsliga ansetzen? Mit der TS Rodalben
ließ sie am Sonntag den zweiten "Hochkaräter" abblitzen. |
Mutterstadt bietet Top-Team Paroli
SAARLOUIS/LUDWIGSHAFEN (thc). Hoppla HSG Haßloch-Hochdorf: Keeper
Michael Post rettete in Saarlouis mit einer Glanztat in den letzten Sekunden den
(17:16)-Sieg des Aufsteigers in der Handball-Regionalliga. Das war der zweite
Streich. |
Für Scheurer noch eine Standortbestimmung
OTTERSHEIM/HAGENBACH (fn/cau/gi/thc). Handball-Oberligist TV Ottersheim
muss sich zum zweiten Saisonspiel beim TV Ruchheim (heute, 20 Uhr) warm anziehen: Der
Aufsteiger hat sich mit Spielern von HSC Frankenthal und VT Zweibrücken
verstärkt. Mit der Erwartung des ersten Saisonsieges fährt der TV Wörth zur
Partie gegen den ASV Ludwigshafen, die ebenfalls heute um 20 Uhr angepfiffen wird. Gegen
den letztjährigen Tabellenletzten tat der TVW sich zwar schwer in der vergangenen
Saison, die Punkte wurden aber eingefahren. Eine konzentrierte Leistung ist allerdings
Voraussetzung, wie Wörths Spielertrainer Uwe Beyerle anmerkt, damit dem ersten
doppelten Punktgewinn in der neuen Saison nichts im Wege steht. |
Wenn Torwart Andreas Thiel seinem Bruder zuschaut
HANDBALL: Haßloch-Hochdorf startet gut dank Joachim Thiel - Wechselspiel im Kasten funktioniert - Rüdiger Benz hofft HASSLOCH/KUHARDT (thc). Es ging gut los beim Aufsteiger HSG
Haßloch-Hochdorf in der Handball-Regionalliga - dank einer Klasse-Leistung von
Keeper Joachim Thiel in den letzten 25 Minuten. Heute im Spiel bei der HG Saarlouis
(19.30 Uhr) geht vielleicht wieder mit Michael Post die Post ab. Auf sich aufmerksam machte Benz 1991 nach seinem Wechsel aus der Ottersheimer
Jugend zum TV Hagenbach. Mit Alexander Job und unter dem aus Ottersheim stammenden
Trainer Wilfried Job wurde die B-Jugend des TVH deutscher Vizemeister und in der
nächsten Saison 1993 DM-Dritter. Für Benz "drei super Jahre", ehe er
zum TV Ottersheim zurück ging und als A-Jugendlicher die Meisterschaft in der
Verbandsliga mitfeiern konnte. |
Keeper Lösch hält dicht
KANDEL (gi). Ein gelungener Auftakt in Form eines 21:18-Arbeitssieges in
Schwegenheim und zwei Punkte auf der Habenseite sind das Positive des ersten Spiels
für den TSV Kandel in der Handball-Verbandsliga. Nach der Pause krempelte der TSV vor allem in der Deckung die Ärmel hoch.
Schwegenheims Kombinationsspiel über den Kreis wurde gestört. Gestützt von
einem sehr gut aufgelegten Keeper Bernd Lösch, der unter anderem zwei Siebenmeter
parierte, konnte sich Kandel um drei Tore absetzen, schaukelte das Match routiniert und
verdient nach Hause. |
Klarer Erfolg der SGW
WALDFISCHBACH (thc). In der Oberliga gewann die SG Waldfischbach ihr
Auftaktspiel mit 29:17 gegen den ASV Ludwigshafen - nach wackligen 15 Minuten: Erst nach
dem 8:8 und mit Ludy für Singer im Kasten dominierten Karpouk und Co. Die zweite große Hausnummer der Liga, der TuS KL-Dansenberg, hatte
Glück: 26:25 gegen Aufsteiger TV Ruchheim, der 18:15 führte, bei diesem Stand
einen Strafwurf verweigert bekam und zuletzt mit einem Strafwurf am eingewechselten
TuS-Keeper Brand scheiterte. |
Kommentar/Hintergrund: Tenke-Sieben deckt sich mit sechs
Neuen ein
ALBERSWEILER/HAGENBACH (thc). Die SG Albersweiler/Ranschbach hat sich
für die Handball-Verbandsliga gut eingedeckt: Sechs neue Spieler sind im Kader von
Sandor Tenke. Rainer Gerstle, Vorsitzender des HSV Albersweiler, will sich aber nicht
festlegen: "Zwischen Platz eins und vier ist alles drin." |
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Kommentar/Hintergrund: Spezielles Training
für "U21-Team"
OFFENBACH (nhk). "Gut vorbereitet und zuversichtlich geht das Heckmann-Team
auch in die neue Saison." Der neue Spielleiter des TV Offenbach, Franz Gadinger, ist
für die Meisterschaft in der Handball-Oberliga voller Zuversicht. Er löste
Roland Wagner ab, der auf zwölf erfolgreiche Jahre zurückblickt.
Der TVO stellt weiterhin das jüngste Team der Liga, es hat ein
Durchschnittsalter von rund 21 Jahren.Quelle:
(RON - RHEINPFALZ ONLINE) , Donnerstag,
9. Sep. 1999
Kommentar/Hintergrund: Beyerle schult seine
Abwehr fürs Konterspiel
WÖRTH (cau/thc). Auf der Bank oder im Kasten ist Uwe Beyerle immer
noch eine Leitfigur. Als Spielertrainer nimmt er seine vierte Saison beim TV Wörth
in der Handball-Oberliga in Angriff. Die Saison beginnt am 19. September mit dem
Heimspiel gegen Aufsteiger TG Oggersheim. |
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Ich bin der Meinung,
Aufstieg: Tabuwort der Verbandsliga
HANDBALL: Saison startet in drei Wochen - Die
Wechselübersicht
LUDWIGSHAFEN (thc). Drückerei oder Understatement? Keiner der 14 Klubs der Handball-Verbandsliga spricht vor dem Saisonstart am 18./19. September offen vom Ziel Meisterschaft.
Neu dabei sind die Aufsteiger TV Hagenbach, TuS Neuhofen und TSV Wernersberg. Der TuS Laumersheim ist mit dem TuS Gerolsheim eine Spielgemeinschaft eingegangen. "Nicht schlechter als im Vorjahr" will die TS Rodalben abschneiden. Da verpasste die Mannschaft mit Trainer Peter Matheis knapp den Aufstieg. An die Tür zur Oberliga klopfte auch die SG Albersweiler/Ranschbach an, die nun ohne den Ungarn Arpad Rudolf auskommen muss, aber mit Heiko Pabst, Jürgen Pahle und zwei Ex-Kirrweilerern gestandene Spieler dazu bekommen hat. Die SG gibt kein Ziel an, von Platz 3 bis 5 ist die Rede 1) beim TSV Kandel. Den größten Kader stellt der SVF Ludwigshafen vor: 2i Mann, darunter acht aus der eigenen Jugend.
SG Albersweiler/Ranschbach: Zugänge: Heiko Pabst HSG Haßloch-Hochdorf), Jürgen Pahle (TV Wörth), Timo Braun (TV Offenbach), Volker Doll, Sven Piotrowski (TV Kirrweiler), Alexander Badinger (eigene Jugend). - Abgänge: Bruno Lauth, Markus Bender, Christian Kopp (zweite Mannschaft), Arpard Rudolf (zurück nach Ungarn). - Trainer: Sandor Tenke.
SG Gerolsheim/Laumersheim: Zugänge: Dominique Chesneau, Sven Lerzer, Tobias Riedel (eigene Jugend). - Abgang: Oliver Hauck (zweite Mannschaft). - Trainer: Wolfgang Straßner.
HSG Haßloch-Hochdorf II: Zugänge: Jochen Hayer (TSG Friesenheim II), Jürgen Lied (erste Mannschaft), Michael Karch (kam im April von HSG Ludwigshafen), Sven Hutter, Simon Julier, Benjamin Ritter (eigene Jugend). - Abgänge: keine. - Trainer: Roland Bub.
TV Hagenbach (Aufsteiger): Zugänge: Markus Ries (TV Offenbach), Atilla Kutun (TV Schwegenheim). - Abgänge: Alexander Hartmeier (Pforzheim), Marco Schwestermann (hört auf). - Trainer: Eyub Erden.
TuS Heiligenstein: Zugänge: Stefan Balzer, Thorsten Muffang (TV Kirrweiler), Heiko Ofer (nach fünf Jahren Fußball), Martin Klein (war Jugendspieler im Verein). - Abgänge: Rainer Weickenmeier (VTV Mundenheim), Lars Benedix (TV Dudenhofen), Falk Schuhmacher (pausiert wegen Examens). - Trainer: Uwe Geier (neu, für Weickenmeier.
TSV Iggelheim: Kader unverändert. - Trainer: Bernd Klein (für Gerhard Steck).
TSV Kandel: Zugänge: Jörg Bauer (TV Herxheim), Michael Bähr, Markus Bähr, Tim Ansorge (eigene Jugend). - Abgänge: Norman Gander (TV Wörth), Volker Ewinger, Jörg Krüger, Jochen Miltz (zweite Mannschaft), Sascha Minet (Ziel unbekannt). - Trainer: Jürgen Kirsch.
SVF Ludwigshafen. Zugänge: Jürgen Bauer (SG Walsheim/Essingen), Kar1-Johann Steiner (SV Meckenheim), Stefan Freund (TSV Eppstein), Stefan hahl, Mario Awwad, Timo Remelius, Rainer Kurzweil, Firhan Tahir, Andre Zenker, Michael Fritzmann, Patrick Hasenfratz (eigene Jugend). - Abgänge: Uwe Knöringer (verletzt), Marcel Schuler (TSG Friesenheim). - Trainer: Uwe Schmidt.
TuS Neuhofen (Aufsteiger)- Zugänge: Torsten Kuberka (TV Ruchheim), Micky Santos (eigene Jugend). - Abgänge: keine. - Trainer: Marc von Nahmen.
TS Radalben.- Zugänge: Matthias Johann (TV Ahn), Marco Wäscher, Marc Thürwächter (TV Hauenstein). - Abgänge: Timo Kettering (TV Thaleischweiler), Helmut Braun (hört auf), Winfried Becker (zweite Mannschaft). - Trainer: Peter Matheis.
TV Schwegenheim: Zugänge: Christian Winter (HF Annweiler), Michael Gräf (SG Walsheim/Essingen), Dominik Kohle, Christian Louis (HSV Lingenfeld). - Abgänge: Atilla Kutun (TV Hagenbach), Ralf Manger (zweite Mannschaft). - Trainer: Christian Louis (für Günter Schmadtke/Hans Thomas).
TSV Speyer. Zugänge: Matthias Albrecht (TV Altlußheim), Benjamin Eisensteck, Patrick Kalmuk (eigene Jugend). - Abgänge: Michael Behm (TV Altlußheim), Roni Mesic, Arnel Mesic (HSV Lingenfeld), Dado Semanic (zurück nach Bosnien), Stefan Gerber (ASV Maxdorf), Jens Collet (TV Brühl), Andreas Albrecht (TV Dudenhofen), Heiko Turich, Erich Kinder (hören auf). - Trainer: Hans-Peter Reich (für Stefan Kreutzenberger).
TG Waldsee.- Zugänge: Volker Landsiedel (TV Asselheim), Enrico Georgi, Marco Tremmel (Jugend TG Oggersheim), Jan Jungkind, Tobias Netter, Torsten Wensauer (eigene Jugend). - Abgänge: Roland Göde (hört a4, Stephan Bopp (zweite Mannschaft). - Trainer: Thomas Schindler.
TSV Wernersberg (Aufsteiger): Zugang: Bobby Brown (TV Hauenstein). - Abgänge: Peter Klein, Stefan Bachmann (hören auf) - Trainer: Martin Götz.
Quelle: Die Rheinpfalz
Nr.199 SPORT Samstag, 28. August 1999